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Motorola Atrix – das Transformer-Handy
Verfasst von tellows.de Team unter Wissensbasis am 30. März 2012
Verwandlungskünstler
Das Motorola Atrix ist ein Smartphone mit ganz spezieller Funktionalität: Es kann sich kurzerhand vom Handy in ein Netbook umwandeln! Das passende Zubehör macht es möglich: Tastatur und Monitor. Sobald ihr das Handy in einen Laptop Dock steckt, könnt ihr es wie ein Netbook verwenden. Und allein die Leistungsmerkmale zeigen, dass das Handy mehr zu bieten hat als ein einfaches Smartphone: 2 x 1GHz Dual Core CPU sowie 1 GB RAM sind hervorragende Attribute. Hinzu kommt ein 16 GB Flash-Speicher.
Starkes Display
Das starke Display ist ein weiteres Highlight des Motorola Atrix, das mit 4 Zoll und 540×960 Pixeln groß und ein echter Hingucker ist. Die klasse Auflösung resultiert auch aus der nvidia TEGRA 2 CPU, die doppelte Rechenkraft erzeugt und viele Oberklassehandys in die Schranken weist. Das sind Attribute, die auch ohne Netbook-Funktion zum Kauf animieren. Richtig interessant wird es aber erst, wenn man das Atrix an die Docking Station anschließt. Möglich ist die Verbindung mit einem HD Multimedia Dock, das das Smartphone um einen HDMI-Ausgang und 3 USB-Ausgänge erweitert. So könnt ihr das Phone bequem an den Rechner oder gar an den Fernseher anschließen. Falls Ihr FullHD-Videos wiedergeben möchtet, könnt ihr für die optimale Bedienung die beiliegende Fernbedienung verwenden. Wenn ihr dann noch Maus und Tastatur an das Atrix anschließt, nutzt ihr das Phone wie einen kleinen Desktop-PC. Besonders interessant ist aber das Laptop Dock, mit dem Ihr das Smartphone um einen 11,6-Zoll-Monitor erweitern könnt. Hier greift ihr nun auf eine klassische Bedienstruktur bestehend aus Firefox du den gewohnten Desktop-Anwendungen zu.
Ausstattung
Mit WLAN-n, Bluetooth 2.1 sowie allen gängigen Standards ist das Smartphone weiterhin aktuell – auch wenn es bereits einige Monate lang auf dem Markt ist. Der Fingerabdruck-Sensor ist ein Sicherheitsfeature, das sich an der Oberseite eures Handys befindet und vor unberechtigten Zugriffen schützt. Das ist gerade dann sehr hilfreich, wenn ihr das Motorola Atrix auch als Netbook verwendet. Die Maße belaufen sich auf knapp 6,4×11,8×1,1 Zentimeter. Das Gewicht liegt bei 135 Gramm – top Werte für ein derartig funktionales Smartphone. Mittlerweile ist das Atrix eine recht günstige Option zu anderen Geräten – die Docking Station schlägt als Zubehör allerdings noch mal mit einem ordentlichen Betrag zu buche.
Achtung, Handyvertrag! Statt Geld einzusparen wird draufgezahlt
Verfasst von tellows.de Team unter Wissensbasis am 23. März 2012
Mehrkosten statt Einsparung
Ob im Web, in Magazinen oder sogar im TV – fast überall trifft man auf großzügig beworbene Spezial-Handy-Angebote mit klasse Prämien. Da soll man laut Werbemaßnahmen durchaus für den Abschluss zweier Handyverträge neben einer brandneuen PlayStation auch gleich noch zwei Handys erhalten. Das klingt doch gut, sollte man zumindest meinen. Aber gerade bei derartig attraktiven Angeboten ist doppelte Vorsicht geboten, denn es gab schon Fälle, wo man Prämien in Höhe von mehreren Hundert oder gar Tausend Euro erhalten sollte, letztlich allerdings noch draufgezahlt hat. Achtet auch auf die Handys, denn dabei handelt es sich zumeist um günstige, wenn nicht sogar fast wertlose, Ladenhüter.
Einzelposten zusammenrechnen
Bevor ihr auf ein solches Angebot eingeht, solltet ihr genauestens nachrechnen, was euch der Vertragsabschluss kostet und ob es nicht sinnvoller ist, die PlayStation einzeln zu kaufen. Zumeist werden in solchen Paketen immer zwei Handyverträge angeboten. Beide weisen generell eine monatliche Grundgebühr – oft auch noch eine einmalige Anschlussgebühr auf. Nun solltet ihr nachrechnen, was euch die Sache über zwei Jahre kostet: Wenn die monatliche Grundgebühr pro Handyvertrag bei 14,99 Euro liegt, was in der Praxis sehr häufig der Fall ist, kosten euch beide Handys über die Mindestvertragslaufzeit hinweg schon mal knapp 720 Euro – ohne dass ihr auch nur eine SMS verschickt habt. Dafür sind schon mal mindestens zwei brandneue PlayStation drin. Dann geht es oft weiter: Anschlussgebühr mal zwei – beispielsweise 25 Euro pro Vertrag – ergibt dann schon eine Gesamtrechnung von 770 Euro nach 24 Monaten. Möchtet ihr eure neuen Handys nun gleich auch mal online verwenden, müsst ihr den passenden Dienst hinzubuchen. Dieser kostet dann pro Monat und pro Vertrag beispielsweise 9,99 Euro. Das wären dann knapp 480 Euro mehr über die Gesamtlaufzeit – also etwa 1.250 Euro.
Und es geht weiter …
…, denn nun habt ihr ja noch keine einzige SMS verschickt geschweige denn ein Telefonat geführt. Lasst euch nicht von etwaigen Inklusivminuten oder monatlichen Frei-SMS täuschen. Denn wenn diese aufgebraucht wird, rechnet der Anbieter oftmals erst richtig ab. So kostet die Minute dann nicht 19 Cent, sondern unter Umständen gar 79 Cent! Falls ihr zu den Normalos unter den Handynutzern gehört, telefoniert ihr in etwa knapp 70 Minuten monatlich. Selbst wenn euch nun 50 Minuten geschenkt werden, kosten euch – pro Vertrag – die 20 weiteren Gesprächsminuten über die Monate hinweg noch einmal knapp 760 Euro (bei 79 Cent pro Minute). So zahlt ihr insgesamt über zwei Jahre hinweg locker 2.000 Euro! Und SMS sowie Einmalkosten für die beiden Handys sind hier noch nicht einmal eingerechnet.
Preis-Leistungsvergleich
Für 2.000 Euro erhaltet ihr im Handel eine PlayStation und zwei gute Mittel- bis Oberklasse-Smartphones mit Internet- und SMS-Flat. Teilweise sind sogar weitere Flats integriert – zum Beispiel in das Mobilfunknetz des jeweiligen Betreibers. Hier hättet ihr allerdings dann deutlich billigere Gesprächsminuten und eben zwei deutlich bessere Handys. Dieses Beispiel zeigt also, dass es in vielen Fällen doch besser ist, einmal genau nachzurechnen und sich das eine oder andere Gerät direkt zu kaufen, statt über die Monate hinweg viel zu viel abzubezahlen.
Abzocke durch Abo-Fallen
Verfasst von tellows.de Team unter Wissensbasis am 16. März 2012
Smartphones und mobiles Internet finden immer mehr Verbreitung in unserer Gesellschaft.
Wenig verwunderlich ist es da, dass unseriöse Unternehmen mittlerweile verstärkt dort versuchen, den unwissenden Smartphone-Nutzer das Geld aus den Taschen zu ziehen. So reicht oft schon ein versehentlicher Klick auf die Werbeeinblendung einer App und der Nutzer schließt, ohne es wissen, ein Abo ab. Das böse Erwachen kommt dann mit der monatlichen Handy-Rechnung.
Damit sich die Entwicklung von Gratis-Apps rentiert, sind die Entwickler dazu gezwungen Werbeflächen in diese einzubauen. Welche Werbung dort letztendlich angezeigt wird, liegt nicht mehr in den Händen des Entwicklers der App. So kann es durchaus sein, dass sich hinter einer Werbung beispielweise der Anbieter eines Klingelton-Abos versteckt.
Klickt der Anwender auf solch eine Werbeanzeige, kann der Anbieter des Werbe-Contents anhand der MSISDN (Mobile Subscriber ISDN Number) der SIM-Karte des Smartphone-Besitzers den Mobilfunk-Provider feststellen. Über diesen verschafft er sich nun die Mobilfunknummer des Smartphone-Nutzers und schickt seine Rechnung für das abgeschlossene Abo an den Mobilfunkbetreiber. Davon bekommt der Nutzer jedoch nichts weiter mit. Informationen wie z.B. die anfallenden Kosten des Abos sind meist garnicht vorhanden oder sehr gut versteckt.
Handy-Gauner: von verbraucherinfoTV
Was tun, wenn man in eine Abo-Falle getappt ist?
Eine Verweigerung der Zahlung macht in diesem Fall nur wenig Sinn, da dies eine Sperrung der SIM-Karte zur Folge haben könnte. Sinnvoller ist es, sich sofort nach Entdeckung des fragwürdigen Postens auf der Mobilfunkrechnung an seinen jeweiligen Mobilfunk-Provider zu wenden. Dieser kann eine Sperrung von Drittanbietern für den Smartphone-Nutzer einrichten, wodurch es diesem nicht mehr möglich ist, Mehrwertdienste zu nutzen. Dies bringt jedoch wiederum den Nachteil mit sich, dass Dienste wie z.B. Mobile Tickets (z.B. Easy Go) nicht mehr für den Kauf von Fahrkarten genutzt werden können.
Bei einigen Mobilfunkanbietern ist es aber dennoch möglich, die Vorzüge seriöser Drittanbieterdienste zu nutzen, ohne Gefahr zu laufen, in eine Abo-Falle zu tappen. So ermöglicht O2 beispielweise neben der Sperrung aller Mehrwertdienste auch die Drittanbietersperre ohne O2 und ohne mpass*. Dadurch ist die weitere Nutzung der Serviceleistungen von O2 und die Zahlung über mpass möglich, ohne der Gefahr ausgesetzt zu sein, ein ungewolltes Abo abzuschließen.
*Mpass ist eine Kombination aus Lastschriftverfahren und einer zusätzlichen Bestätigung des Zahlungsvorgangs durch den Kunden per SMS. Dazu wird lediglich ein deutscher Mobilfunkvertrag und ein deutsches Bankkonto benötigt. Mpass kann nach einer kostenlosen Anmeldung sofort genutzt werden.
Motorola RAZR – der Klassiker mit neuer Power
Verfasst von tellows.de Team unter Wissensbasis am 28. Februar 2012
Ein bekanntes Gesicht
Das Motorola RAZR war vor einigen Jahren ein Riesenerfolg: Mit mehr als 100 Millionen Verkäufen wurde es zum meistverkauften Klapphandy weltweit. In Zeiten von Smartphones und Multimediahandys sind Klappmechanismen allerdings weniger attraktiv. So hat man auch beim neuen Motorola RAZR auf ebendiese Extraklappe verzichtet und kurzerhand ein eindrucksvolles Smartphone auf den Markt gebracht – mit klasse Optik und guter Funktionalität.
Flaches Chassis, großes Display
Das Motorola RAZR ist mit etwas mehr als 7 Millimetern Dicke ein besonders dünnes Handy, das in jeder Tasche bequem Platz findet (Maße: 13 x 6,9 x 0,7 Zentimeter). Darüber hinaus kann man hier durchaus von einem Leichtgewicht sprechen, das bei großzügigen Ausmaßen lediglich 127 Gramm auf die Waage bringt. Damit ist das Phone nochmals leichter als das Samsung Galaxy S II. Und trotz seiner Werte ist das Leichtgewicht überaus stabil – dank Kevlar und kratzfestem Gorilla Glass. Wer sich bereits in der Anfangszeit für das Motorola RAZR entscheidet, erhält Android 2.3 bzw. 2.4. Motorola hat aber versprochen, zeitnah auf 4.0 umzurüsten, sodass ihr auch updaten könnt, wenn ihr noch das ältere Betriebssystem verwendet.
Der Galaxy-Herausforderer
Man hat beim Blick auf die Werte des Motorola RAZR das Gefühl, als wolle man das viel gelobte und überaus leistungsstarke Samsung Galaxy S II schlagen. Und das ist in einigen Bereichen sicherlich gelungen – unter anderem beim Gewicht. Und auch im Leistungsbereich kann das Motorola RAZR punkten. Denn im Inneren arbeitet ein starker 2 x 1,2 GHz Prozessor mit sehr guten 1 GB RAM. Das Display ist ebenso groß wie beim Galaxy S II – mit 4,3 Zoll. Die Auflösung liegt bei 540×960 Pixeln – und die ist damit deutlich höher als beim Samsung. Für Aufnahmen steht euch eine 8-MP-Kamera bereit, die bei Blitzlichtaufnahmen einen LED-Flash einsetzen kann. Für Videotelefonate gibt an der Front eine 1-MB-Kamera.
Kein LTE
Obwohl LTE in Deutschland zunehmend im Kommen ist, kann man dieses mit dem Motorola RAZR nicht nutzen. Es steht ausschließlich HSDPA mit einer Geschwindigkeit von bis zu 14,4 Mbit pro Sekunde bereit. Dafür verfügt das Motorola RAZR über das schnelle Bluetooth 4.0 wie auch über WLAN-n sowie einen HDMI-Ausgang. So könnt ihr das Smartphone wahlweise direkt an den Fernseher anschließen. Auch aus preislicher Sicht ist das Motorola RAZR einen Kauf wert. Mit etwas Glück könnt ihr das Phone bereits für deutlich weniger als 500 Euro bekommen – damit ist es im Optimalfall kaum teurer oder gar günstiger als das Galaxy S II, das bereits schon etwas länger auf dem Markt ist.
Facebook-Abzocke – Vorsicht vor Freitickets, die in einer Handy-Abofalle enden
Verfasst von tellows.de Team unter Wissensbasis am 27. Februar 2012
Eigentlich fokussieren wir uns von Tellows auf den Bereich Telefonabzocke. Aus gegebenem Anlass
möchten wir aber auf eine gefährliche Facebook-Abzocke hinweisen. Auch, da viele von euch sicher
beim größten sozialen Netzwerk der Welt angemeldet sind.
Die Lufthansa warnt
Wenn es mit der Telefonabzocke nicht klappt, versucht man es kurzerhand bei Facebook. Hier
treiben derzeit Betrüger ihr Unwesen, indem sie Freitickets der Lufthansa versprechen. Die Lufthansa
selbst warnt allerdings dringend vor der Masche – und kennt derartige Angebote eigenen Angaben
zufolge nicht.
Finger Weg bei der Gewinnankündigung von Lufthansa-Tickets
Die Betrüger locken euch mit einem falschen Gewinnspiel in die Handy-Abofalle. Zwei Lufthansa-Tickets für Flüge in die ganze Welt werden wortwörtlich angeboten. Wer hier mitspielen möchte, soll einfach der Anleitung folgen und klicken. Anschließend soll man den „Gefällt mir“ Button anwählen und den Beitrag im eigenen Profil veröffentlichen. Klickt ihr als Facebook-Nutzer allerdings nun auf ebendiesen Link, werdet ihr zu einer Internetseite übergeleitet, die optisch viel mit Facebook gemeinsam hat. Auf dieser gefälschten Seite sollt ihr nun an Tests, Gewinnspielen und Umfragen teilnehmen, um anschließend die Tickets zu gewinnen.
Handynummer wird abgefragt
Wenn ihr nun am Pseudo-Gewinnspiel teilnehmt, wird eure Handynummer abgefragt. Mit dem
Vorwand, dass ihr als Teilnehmer dadurch die Ergebnisse abfragen könnt. Wenn ihr die Nummer
eingebt und das Formular absenden, seid ihr allerdings schon in die Abofalle getappt. Anschließend
werden euch 2,99 Euro für fünf Tage über die Handyrechnung abgezockt. Besonders tückisch: Das Abo verlängert sich automatisch alle fünf Tage, sodass es monatlich dann schon fast 20 Euro kostet.
Vorsicht vor ähnlichen Maschen
Facebook und andere Netzwerke werden gerne für vergleichbare Abzocken genutzt. Oftmals werden
hierfür besonders spektakuläre Falschmeldungen beworben. Klickt ihr nun auf ein „spektakuläres
Video“, das zum Beispiel einen Promi in einer peinlichen Situation darstellen soll, seid ihr unter
Umständen schon in die Abofalle getappt.
HTC Desire S: Der Bestseller mit neuer Power
Verfasst von tellows.de Team unter Wissensbasis am 22. Februar 2012
Ein Update für den Pionier
Das HTC Desire S war eines der ersten Android-Smartphones auf dem Markt. Auch heute erfreut sich das Desire noch großer Beliebtheit – und das ganz besonders nach dem letzten Update, wo man das Gehäuse generell etwas verkleinert und erleichtert hat, ohne das große Display zu verkleinern. Darüber hinaus ist das doch recht schwere HTC Desire S noch leichter geworden, sodass es mittlerweile 130 Gramm auf die Waage bringt. Die Auflösung bleibt gewohnt großzügig und stark dank 480×800 Pixeln. Hinzu kommt ein interessantes Display-Update: Das herkömmliche Display wurde durch ein Super-LCD-Display ersetzt, das noch mehr Farbtreue und ein besonders scharfes Bild ermöglicht.
Neuer Prozessor für mehr Leistung
Das Innenleben des HTC Desire S kann sich nach dem letzten Upgrade ebenfalls sehen lassen. Der Prozessor wurde komplett erneuert – um eine Qualcomm MSM8255, die satte 1 GHz mitbringt. Das HTC Desire S greift auf 768 MB RAM zu, wodurch es euch den Betrieb komplexer Apps ermöglicht. Dank des großen Displays und der interessanten Mixtur aus Top-Technik, guten Leistungen und einer klasse Auflösung könnt ihr auch nicht smartphoneoptimierte Seiten problemlos besuchen. Die Kamera ist mit 5 MP in Ordnung. Ihr könnt bei Bedarf auch HD-Videos in 720 Pixel Auflösung aufnehmen. Hinzu kommt eine kleine Kamera an der Front, damit ihr Videotelefonate führen könnt.
Altes Betriebssystem
Lediglich das ältere Betriebssystem Android OS schmälert das sonst gute Bild des HTC Desire S etwas. Gleiches gilt für Bluetooth 2.1. Ansonsten bringt das HTC Desire S zum guten Preis alles mit, was ihr benötigt: WLAN-n, HSPA mit bis zu 14,4 Mbps sowie A2DP. Ein digitaler Kompass gehört ebenfalls standardisiert dazu wie aGPS oder auch ein Nähe- und Umgebungslichtsensor.
Smartphone und mobiles Web – nur einen Klick von der Abofalle entfernt
Verfasst von tellows.de Team unter Wissensbasis am 16. Februar 2012
Telefonabzocke per Smartphone – Vorsicht beim Surfen
Ein versehentlicher Klick oder Tipp auf das Display eures Smartphones kann teuer werden: Wenn auf einer harmlos wirkenden Webseite mit einmal ein Pop-up öffnet, das versehentlich bestätigt wird, oder wenn beiläufig auf einen Werbebanner in einer App getippt wird. Abzocker haben das Smartphone und das mobile Surfen als neues Geschäftsmodell entdeckt: Man ergänze kostenlose Apps um Werbeanzeigen und verbinde diese mit teuren Abos.
Wenn kostenlose Apps teuer werden
Smartphones lösen herkömmliche Handys sukzessiv ab – und das in erster Linie wegen der vielen Tausend verfügbaren Apps. Dass diese aber nicht immer Spaß und Nutzen bringen, wird spätestens dann klar, wenn man in eine teure Abofalle getappt ist. Der Großteil aller Apps ist kostenlos. Zu Finanzierungszwecken beinhalten diese allerdings oft Werbebanner, die nicht immer seriös sein müssen. Denn diese werden zunehmend von Abzockern verwendet, um euch in eine Abofalle tappen zu lassen. Das Tückische dabei ist die Tatsache, dass die Inhalte der App-Werbebanner weder vom App-Programmierer noch vom Anbieter selbst kontrolliert werden. Es handelt sich hingegen um Werbenetzwerke, bei denen Unternehmen einen Werbeplatz buchen können, wobei die Netzwerke dann wiederum die Werbung innerhalb der Apps schalten. Und bei besonders windigen Methoden reicht ein Tipp auf die App bereits aus, um ein Abo abzuschließen.
Abbuchung per Telefonrechnung
Wenn ihr auf einen Banner tippt, wird gleich eure Rufnummer mit an den Anbieter übersendet. Dadurch hat dieser die Möglichkeit, eine Abbuchung über eure Telefonrechnung. Dies geschieht im Zuge des WAP-Billing, wobei solche Werbenetzwerke Kleinbeträge berechnen können. Leider kann euer Provider hier gar nichts für euch tun, weshalb ihr euch in diesem Fall selbst mit dem Abzocker auseinandersetzen müsst. Das klappt in vielen Fällen prompt durch eine E-Mail. Es ist aber auch der Fall, dass derartige Anbieter nicht direkt erreichbar sind oder aber hin und wieder ihren Namen ändern. Falls ihr ein solches Abo versehentlich abgeschlossen habt, solltet ihr dieses sofort kündigen, damit keine Folgeabbuchungen auf euch zukommen.
T-Mobile Pulse Mini
Verfasst von tellows.de Team unter Wissensbasis am 9. Februar 2012
Die günstige Android-Alternative
Beim T-Mobile Pulse Mini handelt es sich um ein kleines und besonders günstiges Handy mit Android 2.1. Man kann dieses Smartphone durchaus als abgespeckte Alternative zu anderen Geräten bezeichnen, wobei das Handy nicht allein aufgrund seiner Größe und seines Gewichts äußerst praktisch ist. Denn mit Blick auf das Preisleistungsverhältnis kann sich das Pulse Mini durchaus sehen lassen.
Leistungsdaten
Mit 110 Gramm galt das Pulse Mini eine Zeit lang als leichtestes Smartphone – auch wenn wir mittlerweile wissen, dass es noch leichter geht. Im Innenleben des 110 Gramm leichten und 106x57x14 Millimeter großen Handys arbeitet ein Qualcomm MSM7225 mit 528 MHz Leistung und 300 MB RAM. Das reicht aus, um Android 2.1 problemlos zu versorgen. Der 2,8 Zoll Touch ist vergleichsweise klein und hat mit 240×320 Pixeln eine recht geringe Auflösung. Allerdings zeigen sich deutliche Schwachstellen bei der Touchempfindlichkeit, weshalb ebenfalls ein Stift zur Steuerung beiliegt. Auch die drei Megapixel Kamera ist vielmehr eine Randfunktion als ein effektives Feature. Unterstützt wird das ältere W-LAN b/g sowie Bluetooth 2.0. Ein Wehmutstropfen wird für viele die fehlende GPS-Funktionalität des T-Mobile Pulse Mini sein. Das erschwert beispielsweise die Navigation und erübrigt den Betrieb eines Routenplaners. Bei allen Nachteilen solltet ihr aber nicht den Preis vergessen, denn das Pulse Mini ist planmäßig ein Billighandy mit dadurch auch begrenztem Leistungsspektrum. Dieses reicht jedoch für viele völlig aus und stellt damit eine echte Alternative zu teuren Smartphones dar.
Roaming: die unfassbare 145.000-Euro-Handyrechnung
Verfasst von tellows.de Team unter Wissensbasis am 9. Februar 2012
Wie ein US-Amerikaner ein halbes Haus vertelefoniert hat
Sicherlich hat sich der eine oder andere von euch schon einmal über eine hohe Handyrechnung geärgert. Wie muss es da wohl einer jungen Dame in den USA ergangen sein, als sie einen Brief mit der unglaublichen Rechnungssumme von mehr als 200.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 145.000 Euro) gelesen hat. Sie sei fast ohnmächtig geworden – nicht nur vor Schreck, sondern auch vor Wut. Denn das Handy, mit dem die hohe Rechnung entstanden ist, verwendete ihr Bruder, der sich für längere Zeit außerhalb der USA befunden hat.
Und der Betrag war korrekt …
…, denn der Nutzer hatte einfach vergessen, die Roaming-Funktion auszuschalten, als er nach Kanada einreiste. Videotelefonate, SMS und E-Mails taten ihr übriges zu der hohen Rechnung bei. Doch die arme Frau hatte Glück: Obwohl die horrende Rechnung rechtlich korrekt war, hat man sich auf eine Art Vergleichszahlung in Höhe von 2.500 US-Dollar geeinigt. Das klingt im Vergleich zu 201.005,44 US-Dollar wie ein Segen, ist aber dennoch eine sehr hohe Summe, die sehr schnell entstehen kann, wenn der Roamingdienst im Ausland nicht abgeschaltet wird.
Was ist Roaming genau?
Im Mobilfunkbereich bezeichnet Roaming die Funktion, mit der das Handy in einem anderen Netz – beispielsweise im Ausland – den stetigen Austausch von Daten gewährleistet. Dadurch bleibt unter anderem die Möglichkeit erhalten, Telefonate zu empfangen oder eben selbst zu telefonieren. Wenn es nur um den Empfang von Telefonaten und SMS geht, ist das in der Regel kein Problem (sofern es sich nicht um die datenintensive Videotelefonie handelt). Denn das Roaming benötigt erst dann Daten, wenn es zum Anruf kommt. Und das ist noch relativ berechenbar. Wenn ihr aber ein Smartphone mit diversen aktiven Apps im Ausland verwendet und gleichzeitig den Roamingdienst angeschaltet habt, aktualisiert das Handy seine Apps fleißig weiter. Habt ihr einen E-Mail-Client auf dem Smartphone, der mehrfach täglich selbstständig Mails checkt und herunterlädt, passiert das durch eingeschaltetes Roaming auch weiterhin im Ausland. Gleiches gilt zum Beispiel für eure Wetter-App, ein eventuelles Stauradar, einen Börsenticker und, und, und …! Der Unterschied ist zwischen In- und Ausland gewaltig: Denn während ihr im Inland über eine Handyflat verfügt, greift ihr im Ausland auf das Netz eines anderen Anbieters zu. Und dieser rechnet nach Volumen ab, das im schlimmsten Fall immens hohe Rechnungen bedeuten kann.
Roaming im Ausland ausschalten
Wenn ihr auf der sicheren Seite sein möchtet, schaltet ihr Roaming im Ausland ab. Und es muss nicht gleich die USA sein. Reist ihr kurz nach Österreich, in die Niederlande oder beispielsweise auch nach Polen, solltet ihr hier bereits darauf achten, die Funktion jeweils zu deaktivieren. Falls ihr im Rahmen eines Auslandsaufenthalts auf diverse Funktionen eures Handys angewiesen seid, die Roaming benötigen, solltet ihr im Voraus euren Provider kontaktieren und fragen, über welches Netz im entsprechenden Ausland kommuniziert wird und welche Kosten auf euch zukommen können.




