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Rhaetia IT-Services AG – Vorsicht vor Abzock-Angeboten

Verbraucherbeschwerden häufen sich

Falls euch die Rhaetia IT-Services AG telefonisch ein Angebot unterbreiten möchte, solltet ihr genau hinhören. Denn die Beschwerden über dieses Unternehmen und vor allem über dessen Vorgehensweise nehmen stetig zu. Hier warnen viele Internetbenutzer vor „Lügengeschichten“ der Rhaetia IT-Services AG beziehungsweise vor den Diensten „Projekt Gewinner-Zeit“ oder auch „ABO WIN“. Wie Tellows erfahren hat, wenden die Abzocker unterschiedliche Methoden an. So ist von massivem Telefonterror ebenso die Rede wie von dreisten Lügengeschichten und auch frechen Drohungen.

Bandaufnahmen

Nach Informationen vieler Internetbenutzer sollen Gespräche auf Band mitgeschnitten werden. Diese können dann im Nachhinein als rechtskräftiger Beweis beziehungsweise Nachweise über einen Vertrag gegen euch verwendet werden. Falls ihr am Telefon also einer Leistung zustimmt und die Rhaetia IT-Services AG oder ein anderer Anbieter alles aufnimmt, liegt dementsprechend ein Nachweis über einen mündlichen Vertrag vor. Abzocker manipulieren derartige Aufnahmen allerdings sehr häufig. So kann es vorkommen, dass euch der Abschluss einer Leistung unterstellt wird, ohne dass ihr am Telefon wirklich zugestimmt habt. In diesem Fall reicht Abzockern oft schon ein einfaches „Ja“ von euch, um die Aufnahme derartig manipulieren zu können.

Massive Drohungen

Viele Geschädigte klagen über das rigorose Vorgehen der Betrüger, die massiv drohen und die Anrufer vehement unter Druck setzen. Ihr solltet euch vor solchen Einschüchterungsversuchen keinesfalls beeindrucken lassen. Forderungen sind in der Regel gehaltlos. Angebote sind zumeist nicht der Rede wert oder komplett erfunden. Lasst euch hier nicht täuschen – auch dann nicht, wenn der Anrufer behauptet, dass er eine Tonbandaufnahme von euch vorliegen hat. In vielen Fällen handelt es sich hier um bloße Bluffs, die euch aus der Reserve locken sollen. Falls ihr unsicher seid, ob ihr in der Vergangenheit vielleicht doch einer kostenpflichtigen Leistung zugestimmt habt, solltet ihr alles schriftlich anfordern. In diesem Fall geben viele Abzocker bereits auf.

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Gratis-Gutscheine dienen als Köder für Abofallen

Gutscheinangebote am Telefon

Um euch zu ködern, verwenden Abzocker immer neuere Tricks. Da die Gewinnspielmasche immer bekannter und von Verbrauchern zunehmend durchschaut wird, satteln viele Betrüger um: Sie verschenken einfach etwas – zum Beispiel einen Gutschein. Für dessen Erhalt braucht man dann auch nichts weiter zu tun – das sagt zumindest der Anrufer an der anderen Leitung.

Rückruf, um den Gutschein zu bestellen

Damit ihr den Gutschein nun erhalten könnt, sei ein kurzer Rückruf auf eine kostenlose Nummer erforderlich. Hier gleiche man nun die Daten ab und leite alles für den Gutscheinversand in die Wege. Ihr solltet diesen Rückruf allerdings keinesfalls durchführen. Denn genau hier versteckt sich die Abzocke. Anstelle eines Mitarbeiters sprecht ihr mit einem Anrufbeantworter. Hier wird der Ansagetext zumeist extra schnell gesprochen, um eventuelle Gebühren und Konditionen – wie in diesem Fall der Abzocke – zu verschleiern. Wenn ihr der Stimme auf dem Band nun Folge leistet, werdet ihr binnen kurzer Zeit ein Abonnement abschließen.

Der Gutschein kommt – und mit ihm das Abo

Viele Abzocker versprechen euch das Blaue vom Himmel: einen hohen Geldgewinn, ein flottes Fahrzeug oder eine Weltreise. Im Fall des Gutscheintricks kommt der Anrufer seinem Angebot tatsächlich nach. Ihr erhaltet also in den nächsten Tagen nach dem Gespräch einen Gutschein. Der Wert ist zumeist nicht besonders hoch. Oft handelt es sich um Tankgutscheine oder Vergleichbares mit einem Wert von etwa zehn Euro. Ganz entgegen den Angaben des Anrufers ist der Gutschein allerdings an Bedingungen geknüpft. Das stellt sich dann aber erst in den Folgemonaten nach dem Anruf heraus. Denn wenn ihr dem Gutscheinerhalt zugestimmt habt, wird euch jeden Monat ein bestimmter Betrag von der Telefonrechnung abgebucht – über euren eigenen Anbieter.

Anbieter im Fokus: Telomax GmbH

Bei dieser Art von Telefonabzocke warnen Verbraucher vor der Telomax GmbH. Anrufer haben sich als Mitarbeiter dieses Unternehmens ausgegeben und sehr häufig zu ungünstigen Zeiten angerufen. Dabei wurde ein Kosmetikgutschein im Wert von etwa 100 Euro angeboten. Auch hier folgte allerdings ein kostenpflichtiges Abo, das an den Gewinnspielservice glücksfinder.net oder auch win-finder.com gekoppelt war. Mittlerweile wurde diese Abzocke durch die Bundesnetzagentur gestoppt. Da die Abzocker aber dann zumeist andere Rufnummern verwenden, kurzerhand ein anderes Produkt anbieten und sich einen neuen Namen geben, könnt ihr davon ausgehen, dass diese Masche auch zukünftig verwendet werden wird.

Vorbeugung durch regelmäßige Kontrolle

Ihr sollte eure Telefonrechnung – mobil wie auch Festnetz – regelmäßig auf unerlaubte Posten kontrollieren. Auch dann, wenn ihr euch nicht bewusst seid, an einem Gewinnspiel teilgenommen zu haben. Denn es gibt Betrüger, die einfach so Geld abbuchen. Viele Verbraucher bemerken die kleinen Rechnungsposten in Höhe von fünf bis zehn Euro monatlich nicht oder gehen nicht weiter darauf ein. Das lohnt sich für die Betrüger.

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Unseriöse Inkassofirmen – 99 Prozent arbeiten unseriös

Inkassoabzocke nimmt zu

Das böse Abzockspiel mit den falschen Inkassobüros nimmt kontinuierlich zu. 4.000 Beschwerden sind vom Verbraucherzentrale Bundesverband allein in Bezug auf Inkassobüros genauestens untersucht wurden. Das Ergebnis: Mehr als 99 Prozent arbeiten unseriös! Willkür, hohe Gebühren und unberechtigte Zahlungsaufforderungen gehören praktisch schon zum Alltag. Im Fokus stehen dabei ungerechtfertigte Forderungen resultierend aus Abofallen oder untergeschobenen Verträgen aus Gewinnspielen sowie unerlaubte Telefonwerbung.

Nachhaken statt zahlen

Wer eine Inkassoforderung bekommt, zahlt oft prompt. Dabei spielt die Angst vor der Schuldenfalle eine primäre Rolle. Und so wird auch unberechtigte Forderungen immer wieder nachgekommen. Kurz: Verbraucher fühlen sich durch Inkassounternehmen und die zunehmende Abzocke eingeschüchtert und gar bedroht. Wenn ihr aber einmal nachhakt und seht, wie Inkassobüros überhaupt arbeiten, ist die besorgniserregende Fehlerquote nachvollziehbar. Inkassounternehmen sind Dienstleister – und teilweise sind sie gänzlich unseriös, denn einige Abzocker betreiben selbst Inkassobüros. Aber auch seriöse Büros handeln stets im Sinn des Auftraggebers. Sie kommen der Anweisung nach und fordern das jeweilige Gesuch entsprechend ein – ohne zu prüfen, ob eine Forderung berechtigt ist oder nicht. Inkassounternehmen prüfen also nicht die Rechtmäßigkeit einer Forderung. Dies solltet ihr berücksichtigen, falls ihr auf eine ungerechtfertige Forderung hingewiesen werdet. Weist diese einfach zurück. Dann kann das Inkassobüro nichts weiter unternehmen. Dieses gibt eure Abweisung der Forderung dann an den Auftraggeber zurück. Hier geben Abzocker und Betrüger dann oft auf. Ihr solltet dementsprechend immer kritisch sein, wenn ihr mit Inkassounternehmen in Kontakt kommt und in jedem Fall prüfen, ob die Forderung gerechtfertigt ist.

Keine Handhabe, kein Gericht

Einige Inkassobüros schüchtern Verbraucher ein und drohen mit Insolvenz oder gar einem Gerichtsverfahren. Das sind sehr oft nur gehaltlose Forderungen, denn um einen Titel gegen euch erwirken zu können, ist mehr erforderlich als eine bloße Anmahnung oder ein Zahlungsverzug. Inkassobüros können Geld nicht pfänden. Sie können auch nicht dafür sorgen, dass ihr zahlungsunfähig werdet. Der Auftraggeber eines Inkassobüros kann höchstens einen gerichtlichen Titel gegen euch erwerben. Dies ist aber auch nur dann der Fall, wenn eine nachweisbare Forderung gegen euch vorliegt. Falls euch ein unseriöses Büro anmahnt und ihr euch ganz sicher seid, dass ihr nichts abgeschlossen habt, solltet ihr euch vor derartigen Drohungen und Einschüchterungsversuchen also keinesfalls beunruhigen lassen.

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Facebook-Abzocke – Vorsicht vor Freitickets, die in einer Handy-Abofalle enden

Eigentlich fokussieren wir uns von Tellows auf den Bereich Telefonabzocke. Aus gegebenem Anlass
möchten wir aber auf eine gefährliche Facebook-Abzocke hinweisen. Auch, da viele von euch sicher
beim größten sozialen Netzwerk der Welt angemeldet sind.

Die Lufthansa warnt

Wenn es mit der Telefonabzocke nicht klappt, versucht man es kurzerhand bei Facebook. Hier
treiben derzeit Betrüger ihr Unwesen, indem sie Freitickets der Lufthansa versprechen. Die Lufthansa
selbst warnt allerdings dringend vor der Masche – und kennt derartige Angebote eigenen Angaben
zufolge nicht.

Finger Weg bei der Gewinnankündigung von Lufthansa-Tickets

Die Betrüger locken euch mit einem falschen Gewinnspiel in die Handy-Abofalle. Zwei Lufthansa-Tickets für Flüge in die ganze Welt werden wortwörtlich angeboten. Wer hier mitspielen möchte, soll einfach der Anleitung folgen und klicken. Anschließend soll man den „Gefällt mir“ Button anwählen und den Beitrag im eigenen Profil veröffentlichen. Klickt ihr als Facebook-Nutzer allerdings nun auf ebendiesen Link, werdet ihr zu einer Internetseite übergeleitet, die optisch viel mit Facebook gemeinsam hat. Auf dieser gefälschten Seite sollt ihr nun an Tests, Gewinnspielen und Umfragen teilnehmen, um anschließend die Tickets zu gewinnen.

Handynummer wird abgefragt

Wenn ihr nun am Pseudo-Gewinnspiel teilnehmt, wird eure Handynummer abgefragt. Mit dem
Vorwand, dass ihr als Teilnehmer dadurch die Ergebnisse abfragen könnt. Wenn ihr die Nummer
eingebt und das Formular absenden, seid ihr allerdings schon in die Abofalle getappt. Anschließend
werden euch 2,99 Euro für fünf Tage über die Handyrechnung abgezockt. Besonders tückisch: Das Abo verlängert sich automatisch alle fünf Tage, sodass es monatlich dann schon fast 20 Euro kostet.

Vorsicht vor ähnlichen Maschen

Facebook und andere Netzwerke werden gerne für vergleichbare Abzocken genutzt. Oftmals werden
hierfür besonders spektakuläre Falschmeldungen beworben. Klickt ihr nun auf ein „spektakuläres
Video“, das zum Beispiel einen Promi in einer peinlichen Situation darstellen soll, seid ihr unter
Umständen schon in die Abofalle getappt.

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Die Verbraucherzentrale wird für Telefon-Abzock-Anrufe missbraucht

Vorsicht: Anrufer geben sich als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale aus

Im Zuge einer recht neuen Abzockmethode wird der gute Name der Verbraucherzentrale Bayern missbraucht. Dabei geben sich Betrüger am Telefon als Mitarbeiter ebendieser aus und behaupten, dass ihr kürzlich in eine Gewinnspielfalle getappt seid. Das klingt zunächst einmal besorgniserregend. Und da ist man eigentlich froh, wenn sich ein freundlicher Mitarbeiter der Verbraucherzentrale meldet und aus der Misere helfen möchte. Und genau dafür benötigt der dann eure Bankverbindung. Und wenn ihr diese herausgebt, seid ihr bereits in die Falle getappt.

Im Display erscheint tatsächlich die Nummer der Verbraucherzentrale

Diese Masche zeigt Wirkung: Viele Angerufene gehen davon aus, dass tatsächlich jemand von der Verbraucherzentrale Bayern am Telefon ist. Und falls ihr auf die Idee kommt, während des Telefonats einmal kurz ins Internet zu gehen und die Rufnummer auf eurem Display zu vergleichen, werdet ihr feststellen, dass es sich tatsächlich um die Nummer der bayrischen Verbraucherzentrale handelt. Der Abzocker manipuliert mithilfe des Computers dabei den Anruf, sodass ihr denkt, sodass tatsächlich die richtige Nummer angezeigt wird. Die echte Verbraucherzentrale stellt hingegen unmissverständlich klar, dass sie keine Verbraucher anruft – schon gar nicht, um die Bankdaten abzufragen. Tellows rät ebenso wie die Verbraucherzentrale: Auflegen! Gebt empfindliche private Daten wie die Bankverbindung niemals am Telefon aus.

Doch nicht nur die Verbraucherzentrale aus Bayern wird für eine solche Abzocke missbraucht. Die Betrüger sind sogar so dreist eine imaginäre Verbraucherzentrale aus Hilden, mit der Nummer 021034951121,ins Leben zu rufen.

Was passiert, wenn ich meine Bankverbindung verraten habe?

Falls ihr ebendieser Masche zum Opfer gefallen seid, solltet ihr unbedingt euer Konto beobachten. Vermutlich wird in den kommenden Tagen oder Wochen ein Betrag abgebucht. Hier braucht ihr euch jedoch keine allzugroßen Sorgen zu machen, da ihr eine Abbuchung binnen mehreren Wochen von eurem Geldinstitut zurückbuchen lassen könnt. Sollte hierauf ein erneuter Anruf oder gar ein Mahnschreiben vom Abzocker kommen, wird dieser euch sicher unterstellen, dass ihr einen Vertrag oder Sonstiges abgeschlossen habt. Aber auch hier braucht ihr nichts zu befürchten, da euch Betrüger in diesem Fall nichts nachweisen können. Bevor ihr Schritte unternehmt, könnt ihr euch auch direkt an die echte Verbraucherzentrale in Bayern wenden.

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Vorkassebetrug: Eine Leistung wird versprochen, für die vorher anteilig gezahlt werden soll

Über Autos und sonstige Gewinne

In letzter Zeit häufen sich Fälle des sogenannten Vorkassebetrugs. Dabei werdet ihr angerufen und darüber informiert, dass ihr einen Sachwert gewonnen habt – beispielsweise ein Auto. Um ebendiesen Sachwert zu erhalten, muss allerdings ein Vorab-Betrag überwiesen werden. Fertig ist der Vorkassebetrug. Denn statt Auto oder sonstigem Gewinn gibt es gar nichts – aber das Geld ist weg.

Seriös wirkende Anrufer

In diesem Zusammenhang gibt sich der jeweilige Anrufer sehr oft als Notar aus, um den Gewinn von offizieller Seite zu bestätigen. Das wirkt auf viele seriös, ist es aber nicht. Der Notar möchte euch weismachen, dass der Vorabbetrag notwendig ist, um euch den Gewinn überstellen zu können. Denn zumeist kommt dieser bei der Masche aus dem Ausland. Dafür fallen einige Steuern und Gebühren an, die dann von euch gezahlt werden sollen. Alternativ seien die Kosten für einen Rechtsanwalt oder für Versicherungen, um euren Gewinn auch optimal überstellen zu können. Diese sind recht hoch, in Relation zum Gewinn aber vermeintlich gering. Die Betrüger rufen oftmals mit einer Berliner Rufnummer an, operieren aber zumeist aus dem Ausland – genauer aus der Türkei –, da sie dort von Rechtswegen schlechter belangt werden können.
Als ausgezeichnetes Beispiel die dio

Bei Rückruf geht der Notar dran

Wie schon erläutert wird eine deutsche Rufnummer angezeigt. Wenn ihr ebendiese Nummer nun zurückruft, werdet ihr tatsächlich bei einem Anwalt oder bei einem Notar landen. Und eben dadurch tappen viele Verbraucher letztendlich in die Falle. Denn der unseriöse Abzocker fälscht bei seinem Anruf kurzerhand seine mitgeschickte Rufnummer. Das ist heutzutage recht einfach möglich. So denkt der Angerufene allerdings, es handle sich tatsächlich um eine entsprechende Kanzlei, und überweist guten Gewissens das Geld.

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Bei Anruf Verkaufsveranstaltung statt Gewinn

Wenn ihr einen Gewinn am Parkplatz abholen sollt

Es klingt wie in einem schlechten Film, ist aber tatsächlich vorgekommen und eine anscheinend nicht unübliche Masche: Einige Personen haben sich bei der Polizei gemeldet, nachdem sie dubiose Anrufe über eine Gewinnmitteilung erhalten haben. Der Anrufer behauptete, dass der Angerufene im Zuge eines Preisausschreibens 100 Euro gewonnen hat. Um den Gewinn abzuholen, müsse man sich lediglich an einem Parkplatz treffen, der in diesem Fall in der Nähe der Angerufenen liegt. Hier stelle man dann ein Infomobil bereit, wobei Mitarbeiter die Gewinne dann persönlich auszahlen würden.

Statt Gewinnen gab es Angebote

Nun haben sich einige der Angerufenen tatsächlich an den genannten Parkplatz begeben – und andere haben wiederum die Polizei informiert, die auch mit dabei war. Statt eines Gewinns erinnert das Angebot hingegen an eine Butterfahrt, denn es wurden Reisen angeboten. Der versprochene Gewinn sollte lediglich vom jeweiligen Reisepreis abgerechnet werden. Eine Auszahlung erfolgte selbstverständlich nicht. Hingegen hat die Polizei die nicht genehmigte Verkaufsveranstaltung kurzerhand beendet und weist darauf hin, keinesfalls auf vergleichbare Gewinnbenachrichtigungen – egal in welcher Form – einzugehen. Denn diese dienen in erster Linie dazu, euch zu Verkaufsveranstaltungen zu locken.

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Vier Tipps gegen die Abzocke – so schützt ihr euch vor dreisten Telefonbetrügern

Tipp 1:
Tankgutscheine, Reisen, Gewinnspiele – Schluss mit der Abzocke! Wie soll ich reagieren, wenn ich eine telefonische Mitteilung über einen Gewinn erhalte?

Geht davon aus, dass es sich um Abzocke handelt! So geht ihr erst einmal auf Nummer sicher und seid skeptisch, was in diesem Bereich generell gut ist. Wenn ihr über einen Gewinn benachrichtigt werdet und zu einer Zahlung oder der Herausgabe von Bankdaten aufgefordert werdet, heißt es Finger weg! Das ist ein klares Zeichen von unseriösem Verhalten und gefährlich!

Tipp 2:
Wie erkenne ich, ob Reiseangebote und Gewinnaussichten in diesem Bereich Abzocke oder eine Kaffeefahrt sind?

Auch hier sollte man in jedem Fall skeptisch sein – dies bezieht sich gerade auf ältere Menschen wie Senioren. Manche Veranstalter ködern mit Reisen und Kurzaufenthalten zum Nulltarif. Das klingt erst gut, hinterher kann aber eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von mehreren Hundert Euro anfallen. Falls Kautionen, Saisonzuschläge oder Bearbeitungsentgelte im Rahmen einer als kostenlos beworbenen Leistung anfallen, ist Vorsicht geboten.

Tipp 3:
Ich wollte an einem Online-Gewinnspiel teilnehmen. Jetzt wird mir monatlich Geld von meiner Mobilfunkrechnung abgebucht.

Oftmals werden Online-Quiz angeboten, die zunächst einmal kostenlos wirken und einen interessanten Gewinn in Aussicht stellen. Gerade bei Gewinnspielen solltet ihr aber aufpassen. Denn hier verstecken sich die Kosten sehr oft im Kleingedruckten. Das ist in der Form verboten, wird aber trotzdem regelmäßig angeboten. Spart euch die Zeit (und letztlich auch das Geld) für Online-Quiz – vor allem bei solchen, die einen Zugangscode per Handy übersenden möchten und dementsprechend Kenntnis über eure Rufnummer erlangen möchten.

Tipp 4:
Ein Inkassounternehmen droht mir mit der Vollstreckung einer Forderung. Wie soll ich reagieren?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um gegen eine ungerechtfertigte Forderung vorzugehen. Viele Betroffene sitzen die Sache einfach aus und hoffen darauf, nichts mehr von den Abzockern selbst oder den Inkassobüros zu hören. Das kann in einigen Fällen gut gehen. Verbraucherzentralen raten aber vermehrt dazu, die Forderung schriftlich zurückzuweisen und einen Nachweis zu verlangen, dass es überhaupt einen gültigen Vertrag gibt. Denn ebendiesen können Abzocker nicht vorweisen, sodass diese keinerlei Handhabe für eine Forderung haben. Wenn ihr schriftlich auf die jeweils angegebene Adresse reagiert, wird euer Brief unter Umständen sogar zurückkommen, da es besagten Anbieter an der jeweiligen Adresse vielleicht gar nicht gibt.

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Wenn die Lottofirma diverse Male durchklingelt – gleich auflegen

Wie Hunderte auf einen Lottobetrug reingefallen sind

Habt ihr genau im Blick, wo ihr mal was abgeschlossen beziehungsweise bestätigt habt? Wenn ihr regelmäßig an Gewinnspielen teilnehmt, kann man den Überblick durchaus schnell verlieren. Und genau das macht sich eine seltsame Lottofirma zunutze – durch dreiste Abzocke. Bei dieser Masche erhaltet ihr unzählige automatisierte Anrufe oder gar Mahnschreiben. Das Ziel: Man will euch weismachen, ihr habt einen Lottovertrag abgeschlossen. Dabei werdet ihr mit den angesprochenen Telefonaten und Mahnungen massiv unter Druck gesetzt. Leider scheint das bei vielen Personen Wirkung zu zeigen, denn es sind schon sehr viele auf die Masche hereingefallen.

Wer nicht reagiert, hat die Mahnung im Briefkasten

Diese dubiose Lottofirma ruft Tag und Nacht so lange mit unbekannter Nummer an, bis ihr abnehmt. Eine Bandstimme behauptet, dass ihr schnellstens einen Lottovertrag bezahlen müsst. Reagiert ihr nun nicht, wird euch eine Mahnung zugeschickt. Viele Verbraucher zeigen sich eingeschüchtert und zahlen die Zeche – selbstverständlich zu Unrecht! Denn die Verbraucherzentrale kennt diese unrechtmäßige Masche bereits, hinter der sich das Unternehmen Compresent Erfurt GmbH beziehungsweise Lotto 3.000 verbirgt.

Wie ihr gegen Lotto 3.000 vorgehen könnt

Mittlerweile sind viele Instanzen dabei, dem Anbieter das Handwerk zu legen. Sollte euch dennoch ein Schreiben erreichen: Gebt auf keinen Fall eure Bankdaten heraus. Am Besten reagiert ihr gar nicht. Denn der Abzocker hat in der Praxis keinerlei Handhabe, um euch einen Abschluss nachzuweisen, wenn ihr keinen getätigt habt. Auch wenn darauf hingewiesen wird, dass eine Tonbandaufnahme vorliegen soll, auf der ihr zugestimmt hättet, solltet ihr euch von diesen zumeist leeren Drohungen nicht beeindrucken lassen. Daher ist es auch wichtig, dass ihr möglichst sofort auflegt und nichts sagt, das euch hinterher womöglich zur Last gelegt werden könnte. Wenn ihr dennoch reagieren möchtet, solltet ihr Widerspruch einlegen oder eine schriftliche Ausführung des Pseudo-Vertrags verlangen. In der Regel reicht die Devise „nicht reagieren“ allerdings aus.

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Entschädigungsrunde – hochkarätige Geance gegen eine kleine Bearbeitungsgebührwinnch

Mindestgewinn

Wer freut sich nicht – nach der Teilnahme an unzähligen Gewinnspielen ohne nennenswerten Gewinn – wenn ein freundlicher Anrufer eine 90 bis 100prozentige Gewinnchance garantiert. Aber Vorsicht! Das ist zumeist alles nur Abzocke. Es gibt weder Gewinne noch Garantien. Sicher ist allerdings, dass ihr in eine Kosten- beziehungsweise Datenfalle tappt – denn die Anrufer haben das Ziel, an eure Bankverbindung und weitere Informationen zu kommen.

Die Vorgehensweise

Bei dieser Masche zeigt der Anrufer Verständnis für eure vielen erfolglosen Teilnahmen an Gewinnspielen und möchte euch als eine Art Entschädigung ein Spezialrunde anbieten, an der nur ausgewählte Personen teilnehmen – mit einer Gewinnchance von 90 oder gar 100 Prozent. Die Teilnahme kostet laut Anrufer lediglich eine kleine Bearbeitungsgebühr. Um diese abzubuchen, müsse man lediglich kurz die Daten vergleichen. Vorsicht! Es gibt Anrufer, die eure Daten bereits vorliegen haben, was dann besonders seriös wirkt. Diese sind aber oft illegal erkauft, sodass ihr hier auf der Hut sein müsst.

Geld weg, Daten weg

Neben der kleinen Teilnahmegebühr sind dann häufig auch eure persönlichen und durchaus empfindlichen Daten wie Bankverbindung und Weitere im Umlauf. Viele Geschädigte erhalten dann zwar auch Unterlagen vom Gewinnspielhaus, in denen allerdings vom telefonisch angesprochenen Gewinn nichts mehr zu finden ist. Im Gegenteil: Euch wird die Zusage an einem teureren Gewinnspiel unterstellt, wobei die Kosten dafür dann von eurem Konto abgebucht werden. Selbst wenn ihr das Geld von eurer Bank zurückbuchen lasst, hat der Anrufer dennoch Kenntnis über eure Daten erlangt, die im schlimmsten Fall illegal weiterverkauft werden. Legt am Besten auf, wenn Gewinnversprechen und vergleichbare Deals am Telefon angeboten werden.

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