Bundesnetzagentur schaltet mehrere Rufnummern ab

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Irreführende Internet PopUp-Fehlermeldungen

In den letzten Wochen hat die Bundesnetzagentur erneuten Rufnummernmissbrauch aufgedeckt. Über 10 Rufnummern wurden aufgrund irreführenden Internet PopUp-Fehlermeldungen abgeschaltet. Die Masche ist typisch: Internetnutzer werden durch ein Pop-Up-Fenster davon überzeugt, ihr PC sei infiziert und dass sie den entsprechenden „technischen Support“ kontaktieren müssten. Doch eigentlich gehört die auf dem Fenster angezeigte Rufnummer Betrügern, die sich meistens als Mitarbeiter von Microsoft oder anderen bekannten Unternehmen ausgeben. Ziel der Masche ist es vor allem, auf den PC des Verbrauchers zuzugreifen, um diesem per Ferndiagnose einen teuren Reparaturvertrag aufzudrängen oder Daten auszuspähen.

Auf tellows.de haben bereits einige Nutzer vor solchem Betrugstrick gewarnt:

Mathias (08444918029): Angeblicher, mit indischem Akzent Englisch sprechender Microsoft Mitarbeiter hätte angeblich Probleme auf meinem Computer entdeckt. Auf die freundliche Frage, welcher Computer denn betroffen sei, wurde wortlos aufgelegt. Bekannter Microsft-Scam Telefonnummer scheint gefälscht.

Andreas (0061242296701): Anrufer mit englisch-indischem Akzent erklärt, dass ein MS Zertifikat abgelaufen sei. Als Beweis, dass er von Microsoft ist, sagt er einem die eigene Lizenznummer durch, die man prüfen soll. Bis hierhin klingt das alles plausibel. Danach wird die Fernwartung eingeschaltet und es meldet sich ein Techniker-Kollege per Pop-Up… Dann soll man für den Service 99,– € bezahlen um die Verländerung der Lizenz durchzuführen. Als ich sagte, ich habe keine Kreditkarte und überweisen würde ich auch nichts, hat man mich allen Ernstes zur nächsten Postbank schicken wollen wo ich die 99,– € dann auch hätte einzahlen können…. Vollkommener Schwachsinn! Spätestens hier sollte jeder merken, dass hier nicht Microsoft dahinter steht…. ALSO: Vorsicht, Falle!!!

Abschaltung von 59 Rufnummern wegen Massen-Fax-Spam

Darüber hinaus geht die Bundesnetzagentur erneut gegen Fax-Spam durch die Abschaltung von insgesamt 59 Nummern vor. Die abgeschalteten Rufnummern wurden anscheinend für massenhaften Versand von unerwünschten Werbefaxen genutzt. In den Faxen wird unter frei erfundenen Firmenbezeichnungen für den Ankauf gebrauchter Kraftfahrzeuge geworben. Dank eines betroffenen Verbrauchers, der auf seinem Faxanschluss eine kostenpflichtige Fangschaltung einrichten lassen hatte, konnten die Rufnummern von den Versendern der unerwünschte Werbefaxe herausgefunden und somit abgeschaltet werden.

So hat ein tellows Nutzer gesagt:

Blume47 (022198742165): Der oder die Absender dieser Anschreiben und Anrufe schicken/senden diese Mitteilungen seit langer Zeit bereits unerwünscht Anschlussinhabern von Faxgeräten und Telefon zu. Am Inhalt ändernten sich bisher nur die angebliche Tel.-Nr., Absender-Fax-Nr. und die angebliche E-Mail-Adresse für Rückmeldungen als Bezeichnung des angeblichen Absenders. (…) Damit ist es nicht nur unerlaubte Werbung sondern einfach Daten- und Medienmissbrauch. Kommt die Mitteilung geschickt und getarnt über eine Auslandsverbindung, dann sind selbst BNA und Ermittlungsbehörden machtlos. Die Verursacher sind nur durch Zufall ermittelbar, aber selbst dann ist juristisch ist kaum etwas durchsetzbar.

Um verschiedene Betrüge und nervige Anrufe/Faxe zu verhindern, raten wir euch, die entsprechende Rufnummer auf tellows.de zu überprüfen. tellows bietet dazu weitere Möglichkeiten, um euch vor belästigenden Nummern zu schützen, wie z.B. die tellows App und die tellows Scoreliste für eure Fritz!box. Weitere Information über unsere Produkte findet ihr hier.

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