Vorkassebetrug: Eine Leistung wird versprochen, für die vorher anteilig gezahlt werden soll

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Über Autos und sonstige Gewinne

In letzter Zeit häufen sich Fälle des sogenannten Vorkassebetrugs. Dabei werdet ihr angerufen und darüber informiert, dass ihr einen Sachwert gewonnen habt – beispielsweise ein Auto. Um ebendiesen Sachwert zu erhalten, muss allerdings ein Vorab-Betrag überwiesen werden. Fertig ist der Vorkassebetrug. Denn statt Auto oder sonstigem Gewinn gibt es gar nichts – aber das Geld ist weg.

Seriös wirkende Anrufer

In diesem Zusammenhang gibt sich der jeweilige Anrufer sehr oft als Notar aus, um den Gewinn von offizieller Seite zu bestätigen. Das wirkt auf viele seriös, ist es aber nicht. Der Notar möchte euch weismachen, dass der Vorabbetrag notwendig ist, um euch den Gewinn überstellen zu können. Denn zumeist kommt dieser bei der Masche aus dem Ausland. Dafür fallen einige Steuern und Gebühren an, die dann von euch gezahlt werden sollen. Alternativ seien die Kosten für einen Rechtsanwalt oder für Versicherungen, um euren Gewinn auch optimal überstellen zu können. Diese sind recht hoch, in Relation zum Gewinn aber vermeintlich gering. Die Betrüger rufen oftmals mit einer Berliner Rufnummer an, operieren aber zumeist aus dem Ausland – genauer aus der Türkei –, da sie dort von Rechtswegen schlechter belangt werden können.
Als ausgezeichnetes Beispiel die dio

Bei Rückruf geht der Notar dran

Wie schon erläutert wird eine deutsche Rufnummer angezeigt. Wenn ihr ebendiese Nummer nun zurückruft, werdet ihr tatsächlich bei einem Anwalt oder bei einem Notar landen. Und eben dadurch tappen viele Verbraucher letztendlich in die Falle. Denn der unseriöse Abzocker fälscht bei seinem Anruf kurzerhand seine mitgeschickte Rufnummer. Das ist heutzutage recht einfach möglich. So denkt der Angerufene allerdings, es handle sich tatsächlich um eine entsprechende Kanzlei, und überweist guten Gewissens das Geld.

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