Vodafone wird Telefonterror vorgeworfen


Ein Kunde hat gegen Vodafone eine einstweilige Verfügung beantragt, in der es darum geht, dass der Provider nicht mehr bei ihm anrufen darf. Was zunächst seltsam klingt, hat einen Grund, denn der Kunde ist nach seiner Kündigung mehr als 100 Mal kontaktiert worden.

Telefonterror vom Telefonanbieter

Mobilfunkanbieter tun einigen Angaben zufolge vieles, damit ihre Kunden vor Telefonterror und Abzocke möglichst geschützt werden. In diesem konkreten Fall scheint es der Provider allerdings selbst zu weit getrieben zu haben. Nachdem der Kunde zwei Mobilfunkverträge gekündigt hatte, klingelte sein Telefon ununterbrochen. Die Kündigungen seien am 13. Juni und 15. Juli 2012 seitens Vodafone per SMS bestätigt worden. Fünf Tage später soll es dann mit den Anrufen losgegangen sein. Zunächst handelte es sich nur um einen sehr hartnäckigen Mitarbeiter des Kundenservices, der versucht hat, den Noch-Kunden mit diversen Angeboten zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen. Der Mitarbeiter ließ erst locker, nachdem der Kunde ausdrücklich darauf hingewiesen hatte, dass er keine weiteren Angebote wolle und es definitiv bei seiner Kündigung bleibe.

Etwa einen Monat später ging es erst richtig los, an einem einzigen Tag bekam der Kunde von Vodafone mehrere Anrufe, eine SMS und lästige Fragen nach den Konditionen seines neuen Providers. Dem Kunden wurde das zuviel, woraufhin er bei der Hotline anrief. Ein Mitarbeiter versicherte ihm, dass sein ausgesprochenes Werbeverbot klar und deutlich im System vermerkt sei, weshalb er unter Garantie mit keinen weiteren Belästigungen rechnen müsse. Eine knappe halbe Stunde später klingelte das Handy erneut, wieder war es ein Mitarbeiter von Vodafone. Es folgten dutzende weitere Anrufe binnen kurzer Zeit, so dass die Sache jetzt vor Gericht verhandelt wird. Da unerwünschte Werbeanrufe ausdrücklich verboten sind, wird Vodafone bei der Verhandlung sicher die Quittung für das Missachten des ausgesprochenen Werbeverbotes bekommen.

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