(Deutsch) Die 5 größten Irrtümer über Mobile Banking

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Ein Gastbeitrag von Steffen Ebersbacher

In der heutigen wettbewerbsintensiven Welt kämpfen Banken direkt um Kundenpräferenzen und Kundenwerbung. Sie konkurrieren miteinander, indem sie neue und verbesserte Techniken und Methoden entwickeln, um die Anforderungen von Kunden zu erfüllen, die ihnen einen Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern verschaffen.

Das von Banken bereitgestellte Mobile Banking macht die Bank nicht nur bei den Kunden beliebt, sondern gewährleistet auch rund um die Uhr Zugang zu Bankdienstleistungen. Im Zeitalter des Smartphones ist dies ein gängiges Szenario. Und dies ist nur der Anfang, da die Anzahl derjenigen, die ein Handy besitzen, wächst ständig.

Als Menschen nehmen wir uns Zeit, um uns an neue Gewohnheiten anzupassen, und leiden an unzähligen Irrtümern, was den Einsatz der Technologie in unserer Tasche fürs Banking angeht.

Mobile Banking 5 Irrtümer

Irrtum Nr. 1 – Mobile Banking Apps bieten grundlegende Dienste

Dies mag in der Vergangenheit der Fall sein, aber jetzt sind die Kunden technisch versiert und wurden von GAFA (Google, Amazon, Facebook, Apple) mit herausragender Benutzererfahrung verwöhnt. Banken haben diese Änderung ebenfalls übernommen und ermöglichen ihren Kunden, den Großteil des Finanzlebens einfacher als je zuvor über das Telefon zu verwalten.

Funktionen wie Rechnungszahlung, mobile Einzahlung und mobile Überweisungen machen die Verwaltung von Finanzen einfacher als je zuvor. Mit den meisten Mobile-Banking-Apps könnt ihr sogar Warnmeldungen festlegen, damit ihr euer Geld überwacht und ungewöhnliche Ereignisse auf eurem Konto erkennt.

Irrtum Nr. 2 – Forschung ist nicht notwendig

Studien schlagen innovative Modelle für Mobile Banking vor, die empirisch auf seine Akzeptanz bei Kunden von BRICS-Ländern u.a. getestet werden, indem die Daten per Fragebogen erfasst werden. In einer Studie wird die wesentliche Natur dieses Produkts in Bezug auf die Situation der BRICS-Staaten sowie die Bereitschaft der BRICS-Staaten untersucht, diese Fortschritte bei der Verwendung der Erhebungsmethode durch Fragebögen zu akzeptieren.

Die Ergebnisse werden mithilfe der als SPSS bezeichneten Software gezeigt. Sie zeigen, dass viele BRICS-Bürger, die bereits als Befragte vorgestellt wurden, bereit wären, dieses Produkt zu übernehmen, wenn es sicherer wäre. Die Ergebnisse zeigen, dass Inder Sicherheitsfunktionen anderen Funktionen vorziehen. Anderen befragten Bevölkerungen ist die Bequemlichkeit des Mobile Banking lieber.

Irrtum Nr. 3 – Alle Finanzdienstleistungen benötigen eine mobile App

Finanzvermarkter müssen die konventionelle Weisheit über Technologie im Allgemeinen und mobile im Besonderen in Frage stellen. Ein typisches Beispiel: Möglicherweise benötigt nicht jeder Finanzdienstleister eine mobile App. Neuere Technologien können das gleiche Erlebnis bieten, ohne den Gerätespeicher der Verbraucher zu belasten.

Verbraucher werden offener für die Verwaltung ihres Geldes über ein mobiles Gerät, aber Finanzvermarkter und ihre Organisationen müssen vorsichtig vorankommen. Diese Entwicklung bietet die Möglichkeit, Kunden in neuen Umgebungen zu erreichen, reichhaltige Omnichannel-Markenerlebnisse aufzubauen und letztendlich einen neuen Weg dem Verkauf zu eröffnen. Aber potenzielle Gefahren lauern zusammen mit den Chancen.

Mit diesen Möglichkeiten gehen potenzielle Risiken für Banken und einher, denen viele nichtfinanzielle E-Commerce-Unternehmen nicht ausgesetzt sind. Eine Kombination aus strengen Vorschriften und Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre der Verbraucher bedeutet, dass Finanzvermarkter und Marken besonders vorsichtig sein müssen.

Irrtum Nr. 4 – Mobile Inhalte eignen sich hervorragend, um jüngere Zielgruppen zu erreichen

Dies ist eigentlich nur teilweise Irrtum, eine demografische Übertreibung, die weiterhin anhält, obwohl die Attraktivität mobiler Inhalte breiter und tiefer geworden ist. Es stimmt, dass mobile Inhalte ein sehr effektiver Weg sind, um ein jüngeres Publikum zu erreichen. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen jedoch, dass die mobile Nutzung im Allgemeinen zunimmt. 67% der Menschen nutzen jetzt ihre Handys, um einige Elemente ihrer Finanzen zu verwalten.

Eigentlich sind mobile Inhalte für Finanzvermarkter zunehmend eine effektive Möglichkeit, jede Zielgruppe zu erreichen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Standort. Vermarkter sollten aber darauf achten, keine unterschiedlichen Gruppen zu stereotypisieren. Ihr könnt nicht wissen, ob ein Kunde sich für Inhalte oder Dienste interessiert, die über ein mobiles Gerät, ein Tablet oder sogar eine Smartwatch bereitgestellt werden.

Irrtum Nr. 5 – Ihr müsst die neuesten Innovationen mögen und sogar umarmen

Das Angebot an Innovationsmöglichkeiten wächst weiter. Von Big-Data-Analysen und Chatbots mit künstlicher Intelligenz bis hin zu Blockchain-basierter Sicherheit bietet der Finanzsektor zahlreiche Möglichkeiten für technologische Innovationen. Obwohl nicht zu leugnen ist, dass diese Technologien ihre Spuren hinterlassen, sollten Finanzvermarkter darauf achten, dass sie nicht zu sehr damit beschäftigt sind, die neuesten Technologietrends zu verfolgen.

Stattdessen sollten Vermarkter einen Schritt zurücktreten und überlegen, ob diese Trends wirklich dazu beitragen, ihre längerfristigen strategischen Ziele zu erreichen, oder ob sie ihre Zeit und Investitionen besser auf grundlegendere Tools konzentrieren sollten, die das Kundenerlebnis wirklich verbessern.

Ein typisches Beispiel: Laut einer Studie fehlt es Finanzdienstleistern an mobilen Websites, doch viele von ihnen möchten bereits Chatbots in ihre digitalen Angebote integrieren. Bis ihr die Grundlagen beherrscht, solltet ihr vorsichtig sein, wenn ihr es in Erwägung zieht, in innovative, doch unbewiesene Technologien zu investieren.

Wenn ihr der Kurve voraus sein wollt, müsst ihr hart arbeiten, um Irrtümern entgegenzuwirken. Faule Annahmen über „Millennials“ und „Innovation“ helfen nicht weiter. Wenn Finanzmarken mithalten wollen, müssen sie darüber nachdenken, warum sie überhaupt in diese Technologien investieren. Der Grund muss sich darauf beziehen, die Qualität ihrer Dienstleistungen und das Kundenerlebnis zu verbessern.

Steffen Ebersbacher ist ein professioneller Redakteur und ein erfahrener Content Manager bei Preply.

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