Vier Tipps gegen die Abzocke – so schützt ihr euch vor dreisten Telefonbetrügern

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Tipp 1:
Tankgutscheine, Reisen, Gewinnspiele – Schluss mit der Abzocke! Wie soll ich reagieren, wenn ich eine telefonische Mitteilung über einen Gewinn erhalte?

Geht davon aus, dass es sich um Abzocke handelt! So geht ihr erst einmal auf Nummer sicher und seid skeptisch, was in diesem Bereich generell gut ist. Wenn ihr über einen Gewinn benachrichtigt werdet und zu einer Zahlung oder der Herausgabe von Bankdaten aufgefordert werdet, heißt es Finger weg! Das ist ein klares Zeichen von unseriösem Verhalten und gefährlich!

Tipp 2:
Wie erkenne ich, ob Reiseangebote und Gewinnaussichten in diesem Bereich Abzocke oder eine Kaffeefahrt sind?

Auch hier sollte man in jedem Fall skeptisch sein – dies bezieht sich gerade auf ältere Menschen wie Senioren. Manche Veranstalter ködern mit Reisen und Kurzaufenthalten zum Nulltarif. Das klingt erst gut, hinterher kann aber eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von mehreren Hundert Euro anfallen. Falls Kautionen, Saisonzuschläge oder Bearbeitungsentgelte im Rahmen einer als kostenlos beworbenen Leistung anfallen, ist Vorsicht geboten.

Tipp 3:
Ich wollte an einem Online-Gewinnspiel teilnehmen. Jetzt wird mir monatlich Geld von meiner Mobilfunkrechnung abgebucht.

Oftmals werden Online-Quiz angeboten, die zunächst einmal kostenlos wirken und einen interessanten Gewinn in Aussicht stellen. Gerade bei Gewinnspielen solltet ihr aber aufpassen. Denn hier verstecken sich die Kosten sehr oft im Kleingedruckten. Das ist in der Form verboten, wird aber trotzdem regelmäßig angeboten. Spart euch die Zeit (und letztlich auch das Geld) für Online-Quiz – vor allem bei solchen, die einen Zugangscode per Handy übersenden möchten und dementsprechend Kenntnis über eure Rufnummer erlangen möchten.

Tipp 4:
Ein Inkassounternehmen droht mir mit der Vollstreckung einer Forderung. Wie soll ich reagieren?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um gegen eine ungerechtfertigte Forderung vorzugehen. Viele Betroffene sitzen die Sache einfach aus und hoffen darauf, nichts mehr von den Abzockern selbst oder den Inkassobüros zu hören. Das kann in einigen Fällen gut gehen. Verbraucherzentralen raten aber vermehrt dazu, die Forderung schriftlich zurückzuweisen und einen Nachweis zu verlangen, dass es überhaupt einen gültigen Vertrag gibt. Denn ebendiesen können Abzocker nicht vorweisen, sodass diese keinerlei Handhabe für eine Forderung haben. Wenn ihr schriftlich auf die jeweils angegebene Adresse reagiert, wird euer Brief unter Umständen sogar zurückkommen, da es besagten Anbieter an der jeweiligen Adresse vielleicht gar nicht gibt.

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