Kategorie-Archiv: Offline Abzocke

Paket-Betrug per Telefon

Trickreiche Masche gewinnt wieder an Fahrt

Jeder von euch kennt es vermutlich: man bestellt sich ein Paket bei einem der zahlreichen Onlinedienste und wartet sehnsüchtig auf dessen Ankunft. Gerade als man mal kurz unterwegs war, kam der Postbote und konnte das Paket nicht zustellen. Doch zum Glück gibt es die netten Nachbarn, die das Paket angenommen haben und uns so den Tag retten. Vielleicht erwidert man den Gefallen sogar, wenn die Situation in Zukunft mal andersherum abläuft. Was normalerweise eine freundliche Geste unter Nachbarn ist, kann einem neuerdings schnell zum Verhängnis werden. Die Rede ist von der Paket-Masche, welche bereits zur Weihnachtszeit letzten Jahres verstärkt Leute um ihr Geld gebracht hat und nun in jüngster Zeit wieder vermehrt gemeldet wird. Da ein wichtiger Schritt dieser Masche oft übers Telefon erfolgt, sind wir von tellows natürlich hellhörig geworden und möchten unsere lieben Nutzer und Leser aufklären und vor Betrügereien dieser Art verteidigen. Im folgenden Artikel zeigen wir euch mit welchen dreisten Methoden die Betrüger vorgehen und wir ihr euch davor schützen könnt.

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Bundesnetzagentur schaltet mehrere Rufnummern ab

Irreführende Internet PopUp-Fehlermeldungen

In den letzten Wochen hat die Bundesnetzagentur erneuten Rufnummernmissbrauch aufgedeckt. Über 10 Rufnummern wurden aufgrund irreführenden Internet PopUp-Fehlermeldungen abgeschaltet. Die Masche ist typisch: Internetnutzer werden durch ein Pop-Up-Fenster davon überzeugt, ihr PC sei infiziert und dass sie den entsprechenden „technischen Support“ kontaktieren müssten. Doch eigentlich gehört die auf dem Fenster angezeigte Rufnummer Betrügern, die sich meistens als Mitarbeiter von Microsoft oder anderen bekannten Unternehmen ausgeben. Ziel der Masche ist es vor allem, auf den PC des Verbrauchers zuzugreifen, um diesem per Ferndiagnose einen teuren Reparaturvertrag aufzudrängen oder Daten auszuspähen. Weiterlesen

Die Masche mit der Fake-Polizei – altbekannt und doch gefährlich

Fatales Vertrauen in falsche Polizisten

Was würdet ihr tun, wenn euer Handy klingelt und sich beim Annehmen des Anrufs ein Polizeikommissar meldet? Sicherlich würdet ihr euch anhören, was der Herr von der Polizei euch zu sagen hat. Und vermutlich würdet ihr auch seinen Anweisungen folgen, denn schließlich handelt es sich hier um eine fähige Autoritätsperson und man möchte ja auch nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen. Richtig? So oder so ähnlich dachten auch viele der Opfer der Fake-Polizei, welche sich neuerdings leider wieder drastisch vermehren. Besonders ältere Menschen geraten in letzter Zeit immer mehr ins Visier krimineller Banden, die versuchen die Gutgläubigkeit der Leute schamlos auszunutzen. Auch auf tellows.de blieb diese Entwicklung nicht unbemerkt, weswegen wir euch an dieser Stelle über die Gefahr durch Fake-Polizei-Anrufe aufklären wollen.

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Jeder dritte Deutsche hat Angst vor Datenmissbrauch

Persönliche Daten im Visier von Kriminellen

Sehr wahrscheinlich habt Ihr bereits vom Datenskandal rund um Facebook und Co. etwas mitbekommen. Das heimliche Sammeln und anschließende Verkaufen von persönlichen Daten ist in unserem heutigen Zeitalter ein sehr lukratives Geschäft. Regelmäßige Datenleaks und Hackerangriffe verunsichern Nutzer weltweit. Dies gilt laut der neuesten R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“, welche zuletzt für 2018 aktualisiert wurde, auch für uns Deutsche. Die Studie, welche mit 2.400 Bundesbürgern durchgeführt wurde, zeigt: 36 Prozent der Deutschen befürchten, dass persönliche Informationen in falsche Hände gelangen könnten.

Doch ist diese Angst berechtigt? Die Vergangenheit zeigt: Ja! Betrachtet man allein die Angriffe letztes Jahr so zeigt sich das Ausmaß der Bedrohung unserer Daten. So wurden beispielsweise 150 Millionen Datensätze von Nutzern der Fitness-App des US-Konzerns Under Armour geklaut und somit auch Sozialversicherungs- und Kreditkarteninformationen entwendet. Beim Angriff auf die Datenbank der Marriott-Hotelkette sollen es sogar 500 Millionen Datensätze gewesen sein. Weiterlesen

Bundesnetzagentur warnt vor gefährlichen Ping-Anrufen

Ping-Anrufe: Bekannt aber Riskant


Euer Handy klingelt 2 Sekunden lang. Ihr seht auf dem Display eine unbekannte Rufnummer mit ausländischer Vorwahl wie 00255 (Tansania) oder 00375 (Weißrussland). Ihr überseht jedoch die erste Null und denkt, dass es sich um eine deutsche Nummer handelt. Ihr ruft die Nummer zurück und erreicht nur eine Bandansage, die euch in einer Warteschleife hält und tatsächlich mehrere Euro pro Minute kostet. Bei der nächsten Telefonabrechnung bekommt ihr dann einen Schock wegen den hohen Kosten des Anrufs.

Diese Abzocke-Masche ist natürlich kein neues Phänomen. Viele Verbraucher erhalten täglich mehrere Kurzanrufe (Ping-Anrufe) von unbekannten ausländischen Rufnummern, die auf kostenpflichtigen Rückruf warten. Trotz hoher Bekanntheit der Masche bleibt die Anzahl der Opfer immer noch hoch: allein im Januar wurden über 14.000 Beschwerden zu Ping-Anrufen bei der Bundesnetzagentur gemeldet. Auch auf tellows berichteten bereits viele Nutzer über diese Masche. Nachfolgend einige Beispiele: Weiterlesen

Gebührenbetrug durch Telefonanlagen-Hacking

Liebe tellows Freunde,

Laut der aktuellen Pressemitteilung der Bundesnetzagentur hat Telefonanlagen-Hacking eine bis zu sechsstellige Schadenssumme verursacht. Hacker-Angriffe auf Telefonanlagen sind natürlich keine neue Betrugsmasche. Jedoch kommt der Trick derzeit häufiger vor, besonders bei Geschäftskunden. Wie genau die Vorgehensweise dieser Masche ist, könnt ihr in diesem Beitrag erfahren.

Manipulierte Verbindungen zu ausländischen Nummern

Hacker nutzen zahlreiche Tricks, um in die Telefonanlagen von Geschäftskunden und privaten Nutzern einzudringen. Meistens passieren die Hacking-Angriffe am Wochenende oder nachts, sodass der Besitzer die manipulierten Telefonverbindungen gar nicht bemerken. Dabei werden vor allem ausländische Rufnummern angewählt, deren Verbindungen kostenintensive Schäden verursachen können. Die Gebühren werden erst bei der nächsten Telefonrechnung bemerkt.

Achim Hager, CEO von HFO Telecom, rechnet die Schäden von solchen Hacking-Betrügen vor: „Meist befindet sich die angerufene Servicenummer im Ausland, ein Anruf kostet zum Beispiel 4,00 Euro pro Minute. Der Hacker ist Inhaber der Nummer und bekommt ein Kick-Back von 2,50 bis 3,00 Euro pro Minute überwiesen – Fraud ist damit eine Lizenz zum Gelddrucken.“

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Spam-Faxe: Bundesnetzagentur hat erneuten Rufnummernmissbrauch aufgedeckt

Liebe tellows Freunde,

Seit langer Zeit gehört das Faxgerät zur unverzichtbaren Inneneinrichtung eines Büros. Viele bevorzugen es noch immer aufgrund der hohen Rechtssicherheit, da ein Fax als schriftliche Form anerkannt wird und sogar vor Gericht als Beweismittel dienen kann. Zudem gibt es einen Sendebericht und ein Protokoll, wodurch das Versenden eines Faxes sicher nachgewiesen werden kann. Jedoch werden über das Fax nicht nur erforderliche Dokumente, sondern auch viele nervige Werbungen versendet, vor allem als Spam-Faxe, welche als rechtswidrig gelten.
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„Ja“ ist ein gefährliches Wort!

Liebe tellows Freunde,

habt ihr schon einmal einen Anruf erhalten, bei dem der Anrufer nur nach eurem Namen fragte und nachdem ihr „ja“ gesagt habt, legte er direkt auf? Wenn ja, dann seid ihr möglicherweise auf einen Betrugsfall reingefallen! Die Ja-Betrugsmethode ist keine neue Masche. In den USA kommt sie sehr oft zum Einsatz und wird heutzutage auch in Deutschland oft verwendet. Wie genau die Vorgehensweise ist und worauf ihr achten müsst, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

1. Anrufer stellt eine Ja/Nein-Frage

In einigen Fällen hat der Anrufer unsere persönliche Information bereits in der Hand. Er kennt zum Beispiel unseren Namen, den er im Internet oder durch Hacking bekommen hat. Die erste gestellte Frage: „Sind Sie Herr/Frau…?“ bzw. „Spreche ich mit…?“. Natürlich klingt es nicht betrügerisch am Anfang. Wir müssen allerdings skeptisch sein, wenn der Anrufer seinen Name bzw. den Name seines Unternehmens nicht nannte, bevor er uns die Frage gestellt hat. Im Betrugsfall wird der Anruf direkt aufgelegt, nachdem wir „ja“ gesagt haben. Wir müssen immer bedenken, ob wir zu dieser Zeit einen Anruf von jemandem erwarten oder ob wir unaufgefordert angerufen wurden. Bei unaufgeforderten Werbeanrufen könnt ihr die Nummer bei der Bundesnetzagentur melden. Weiterlesen

Anruftypen bei tellows

Bei tellows werden Anrufe nach Anruftypen klassifiziert. Durch die verschiedenen Anruftypen erfahren unsere Nutzer, in welche Kategorie der Anruf eingeordnet wird. Jedoch kommt manchmal die Frage auf, ob der Anruf z.B. mit der Kategorie „Telefonterror“ oder „Kostenfalle“ klassifiziert werden soll. Um Verwirrungen zu vermeiden und die Unterscheidung zwischen den jeweiligen Kategorien klarzumachen, möchten wir in diesem Artikel unsere Kategorien bzw. Anruftypen genauer erklären. Dabei wird unter den einzelnen Typen erklärt, was genau damit gemeint wird und was man in diese Kategorie einordnen kann. Dazu haben wir ebenfalls einige Beispiele von tellows und ein paar Tipps für euch, falls ihr Anrufe unter den jeweiligen Kategorien erhaltet:

1. Seriöse Nummer

Unter seriöser Nummer sind alle Rufnummern gemeint, die vertrauenswürdig und nicht belästigend sind. In diesem Fall wissen wir genau, um welche Person oder welches Unternehmen es geht. Andere Nutzer müssen deshalb keine Angst haben, wenn die von dieser Nummer angerufen werden.

DoMa1983 meldete Hermes Depot 4 mit der Nummer 02099309130 als seriöse Nummer

Ist die Nummer vom Hermes Depot 4. Haben versucht mich zu erreichen, um mir mitzuteilen, dass noch ein Packet im Depot vorliegt und es an mich ausgeliefert werden soll mit Wunschtermin!

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Fax-Spam: zu viele unerwünschte Faxwerbungen?

Obwohl Faxgeräte heutzutage selten verwendet werden, bevorzugen einige Leute noch das Faxgerät als Kommunikationsform aufgrund seiner hohen Rechtssicherheit. Mit einem Faxgerät können Unternehmen und Selbständige Dokumente ohne Umweg direkt versenden. Als Faxgerätbesitzer kann man den Erhalt eines Faxes schwer steuern. Dadurch ist es möglich, sowohl tags als auch und nachts viele nervige Werbefaxe zu erhalten. Es stellt sich die Fragen, ob diese Faxwerbung überhaupt erlaubt ist und was man dagegen tun kann.

In unserer Community berichteten bereits einige tellows Freunde über nervigen Fax-Spam. Viele sind sich jedoch nicht sicher, was sie dagegen tun können und gegen welche gesetzliche Regelungen der Sender verstößt. Aus diesem Grund möchten wir euch in diesem Artikel einige Informationen über Fax-Spam geben. Weiterlesen