Schlagwort-Archiv: Telefonbetrug

LG Osnabrück: Pinganrufe mit Mehrwertdiensten sind Betrug

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Das Landgericht Osnabrück (LG) musste sich im März mit einem Fall von Telefonabzocke durch Pinganrufe befassen. Konkret ging es im verhandelten Fall um drei Angeklagte, denen vorgeworfen wurde, mittels Computer mehrere Millionen Telefonnummern so kurz angewählt zu haben, dass die Telefonbesitzer gar keine Möglichkeit hatten den Anruf entgegen zu nehmen. Eine Praxis, die auch als Pinganruf bekannt ist, und die Angerufenen veranlassen soll zurückzurufen.
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Die Masche mit dem Enkeltrickbetrug

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Die Abzockmethode mit dem „Enkeltrickbetrug“ ist nicht unbekannt und erst recht nicht neu erfunden. Und trotzdem schaffen es Betrüger immer wieder, mit dieser Masche Geld von älteren Menschen zu ergaunern. Jüngste Zahlen zeigen unter anderem, dass von Januar bis November 2012 die Enkeltrick-Betrugsfälle in Bayern um 370 Prozent auf 1.618 Straftaten massiv angestiegen sind. Insgesamt ist bei den Opfern ein Schaden von mehr als 3 Millionen Euro entstanden.

Der Trick ist altbekannt. Die Täter suchen in Telefonverzeichnissen nach älter klingenden Vornamen wie etwa Elfriede, Inge, Klaus oder Otto. Beim Anruf geben sie sich als Familienmitglied aus. Beliebt hierbei ist der plötzlich auftauchende Enkelsohn, der beispielsweise finanzielle Unterstützung für eine Notoperation oder für das Zurückzahlen hoher Schulden benötigt. Auch bekannt ist das Vortäuschen einer günstigen Gelegenheit zum Erwerb eines Automobils oder einer Immobilie. Im Zusammenhang mit derartigen Situationen verlangt der Anrufer in den meisten Fällen Bargeld, aber auch Schmuck oder andere Wertgegenstände werden zumeist akzeptiert. Selbstverständlich wird eine zeitnahe Rückzahlung zugesichert. Willigt das Opfer nicht unmittelbar ein, schrecken die Betrüger häufig nicht davon ab, wiederholt anzurufen, um noch größeren Druck auszuüben.
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Aktion „Telefonwerbung und untergeschobene Verträge“

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In einer Gemeinschaftsaktion im Rahmen des Projektes Wirtschaftlicher Verbraucherschutz haben die Verbraucherzentralen der Länder Beschwerden von Verbrauchern, die Werbeanrufe erhalten haben, gesammelt und evaluiert. Die Befragung zur Aktion „Telefonwerbung und untergeschobene Verträge“ wurde von Juni bis September des vergangenen Jahres durchgeführt. Insgesamt konnten 8.892 detaillierte Antworten zusammengetragen und ausgewertet werden.

Anlass zu dieser Aktion ist die Tatsache, dass das Telefonwerbegesetz 2009 zwar bereits entscheidend verändert wurde, aber laut Verbraucherschützern dennoch eine Verschärfung der Gesetzes notwendig sei. Immer noch erhalten zu viele Verbraucher Werbeanrufe, ohne diese vorher eingewilligt zu haben.
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Verschärfung der Strafen für Telefonwerbung

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In den vergangenen Jahren ist die Anzahl sowie die Höhe der Strafzahlungen wegen unerlaubter Telefonwerbung stark angestiegen. So waren die verhängten Bußgelder im Jahr 2011 mit 8,4 Millionen Euro 15-mal so hoch wie im Vorjahr.

Entscheidend hierzu beigetragen hat sicherlich das neue Telefonwerbegesetz, welches 2009 in Kraft trat. Das Gesetz richtet sich zum einen gegen illegale Telefonwerbung und zum anderen gegen das nicht mehr erlaubte Unterdrücken der Rufnummer. Bei solchen Verstößen werden bis zu 50 000 Euro bzw. 10 000 Euro fällig. Aktuell sollen diese Vorschriften sogar noch weiter verschärft werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt dem Bundestag bereits vor. Dieser enthält zum Beispiel folgende Änderungsvorschläge: Weiterlesen

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SMS-Trojaner immer noch aktiv

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Wir berichteten bereits über die SMS Trojaner, die von Betrügern genutzt werden, um TAN abzufangen und so ganze Bankkonten leerzuräumen.

Leider hat diese Abzocke immer noch kein Ende gefunden. Laut einer Studie sind mittlerweile über 30.000 Bankkonten betroffen und der Schaden beläuft sich insgesamt auf etwa 36 Millionen Euro. Die entwendeten Beträge liegen zwischen 500 und 250.000 Euro. Ausgangspunkt der Machenschaften sei wohl Italien und betroffen ist bereits der gesamte EURO-Raum, weshalb vom „Eurograbber“-Angriff die Rede ist.
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Das Telefonwerbegesetz – quo vadis?

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Das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen, auch kurz als Telefonwerbegesetz bezeichnet, trat am 24.04.2009 in Kraft und steht seitdem für einen besseren Verbraucherschutz vor unerwünschten Werbeanrufen.

Es sieht unter anderem Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro bei unerlaubter Telefonwerbung sowie bis zu 10.000 Euro für das Verschleiern der Identität, sprich dem Unterdrücken der Telefonnummer, vor. Außerdem gibt es nun detailliertere Regelungen, wann denn ein Werbeanruf überhaupt zulässig sei. Der Angerufene muss vorher ausdrücklich erklärt haben, Werbeanrufe erhalten zu wollen. Darüber hinaus gilt bei telefonisch abgeschlossenen Verträgen ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Längerfristige Verträge, wie etwa ein Wechsel der Telefongesellschaft oder des Stromanbieters, bekommen erst nach schriftlicher Bestätigung des Kunden Gültigkeit. Mithilfe des Widerrufsrechts sollen Verbraucher beispielsweise besser vor untergeschobenen Verträgen geschützt werden. Hierzu zählen auch die Abonnements betrügerischer Anbieter, die Kosten nur versteckt oder gar nicht angeben, und immer wieder versuchen, Nutzer in die Abofallen zu locken.
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Alle Jahre wieder – Abzocke zur Weihnachtszeit

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Pseudo-Gewinne zum Weihnachtsfest

Die Weihnachtszeit geht ins Geld. Das wissen auch Betrüger und Abzocker. Da tut es gut, wenn man eine Geldspritze durch einen Gewinn aus einem Preisausschreiben versprochen bekommt. So dachte auch ein Verbraucher, der eines Tages eine Meldung bekam: „Herzlich willkommen im Kreis der Gewinner!“, hieß es vom Abzocker. Der Verbraucher habe stolze 2.775 Euro gewonnen. Dies sagt zumindest eine Person, die sich selbst als Harald Keller ausgegeben hat.

Vorsicht: Der Abzocker gibt vor, bei euch vor Ort gewesen zu sein

In diesem Fall wurde eine für uns recht neue Masche angewandt: Herr Keller sagt dem Gewinner, dass gestern bereits eine Glücksfee vor Ort gewesen sei und den schönen Gewinn persönlich übergeben wollte. „Leider war der Gewinner nicht anzutreffen“, behauptet der Abzocker.“ Auch die Nachbarn haben keine Auskunft geben können“, lügt der dreiste Abzocker weiter, und sagt, dass die Gewinnfee leider unverrichteter Dinge abfahren musste. Nun lädt der Abzocker kurzerhand zu einem Treffen ein, bei dem der Gewinn dann übergeben werden soll.
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Anruf von 000 – wer oder was steckt dahinter?

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Seit längerem erhalten Menschen aus verschiedensten Regionen Deutschlands Anrufe, bei denen „000“ auf dem Display erscheint. Häufig ist es nicht möglich, die Anrufe anzunehmen, da es nur kurz klingelt oder direkt nach der Annahme aufgelegt wird. Mitunter handelt es sich auch um automatisierte Bandansagen mit Werbebotschaften. Gibt es diese Rufnummer tatsächlich oder ist es nur ein Fehler bei der Anzeige auf dem Display? Im Internet findet man diverse Aussagen von Verbrauchern zu diesem Thema:
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Trojaner greift über SMS-Tan auf Bankkonten zu

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In den letzten Wochen haben Onlinebanking-Kunden, die das SMS- oder mTAN-Verfahren nutzen, gehäuft falsche Geldabbuchungen auf ihren Konten festgestellt. Betrüger haben die per SMS übertragenen Transaktionsnummern abgefangen und ganze Bankkonten leergeräumt.

Der Trojaner greift über den Computer auf Kontoinformationen zu und spioniert diese aus. Im Anschluss wird der Nutzer aufgefordert aufgrund eines notwendigen Sicherheitsupdates für mTAN seine Handynummer und sein Handymodell anzugeben. Man erhält eine SMS mit Link zu dem vermeintlichen Sicherheitsupdate. Ist das Schadprogramm installiert, werden alle ankommenden SMS, die mTAN enthalten, an das Telefon des Betrügers weitergeleitet. Die Täter sind dann im Besitz der nötigen Daten, um Überweisungen in Auftrag zu geben und diese via mTAN zu autorisieren. Die Konten wurden in der Regel so geplündert, dass selbst der Überziehungsrahmen ausgeschöpft wurde.
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Telefonabzocke durch türkische Callcenter – Das ZDF berichtet

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In der letzten Zeit haben wir immer wieder über die verschiedenen Methoden berichtet, mit denen Telefonbetrüger versuchen an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Die Opferzahlen und der verursachte Schaden wachsen immer weiter und lenken die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit immer mehr auf diese Thematik.

Callcenter agieren aus der Türkei

Auch das ZDF hat sich mit den Machenschaften der Telefonbetrüger beschäftigt, und zeigt in einem Bericht wie diese ihre Opfer skrupellos abzocken. Der Telefonbetrug ist in hohem Maße organisiert, wobei die Hintermänner meistens vom Ausland aus agieren. Die deutsche Polizei spricht von tausenden Geschädigten und vom Straftatbestand des gewerbsmäßigen, bandenmäßigen Betrugs. Viele der Callcenter, die ihr Geld mit dem Betrug deutscher Bürger verdienen, befinden sich in der Türkei, und da zum größten Teil in Istanbul. Dieser Standort macht die deutschen Ermittlungen schwierig, da die deutschen Behörden nicht direkt in der Türkei ermitteln können, und daher auf türkische Amtshilfe angewiesen sind.
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