mTAN, Push-TAN, Chip-TAN?! -Wir bringen Licht in Online-Banking-Verfahren und Gefahren

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Liebe tellows Freunde,

Online-Banking gehört für die meisten Menschen zum Alltag dazu. Laut Statista nutzten im letzten Jahr 61 % der Deutschen (16-74 Jahre) dieses Verfahren. Neben den Vorteilen birgt diese Methode jedoch auch Sicherheitslücken, die Betrüger gerne ausnutzen.

Dies zeigt sich an jüngstem Beispiel: Ein 70-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen wurde vor 2 Wochen Opfer einer fiesen Betrugsmasche. Der Täter bediente sich hierbei dem Online-Banking. Er rief bei dem 70-Jährigen an, gab sich als Mitarbeiter der Bank aus und überzeugte den Mann davon, dass ein hoher Betrag von seinem Konto abgehoben wurde. Dadurch entlockte der Betrüger seinem Opfer vier Transaktionsnummern, da er angibt diese für die Sperrung des Kontos zu benötigen. Glücklicherweise konnte eine engagierte Bank-Mitarbeiterin das Unheil verhindern, indem sie den Mann kontaktierte bevor die jeweils vierstelligen Beträge überwiesen wurden.

Dieses Beispiel ist jedoch kein Einzelfall und macht 2 Aspekte deutlich: Zum einen sollten wir uns intensiver Gedanken zu Online Banking, TAN & Co machen und zum Anderen sollten wir uns die Frage stellen, wie wir uns bei solchen Anrufen verhalten, um nicht Opfer eines Betruges zu werden!

Online Banking – Die gängigsten Methoden

Seit jeher werden die Verfahren für das Online-Banking weiterentwickelt, um die Sicherheit stetig zu verbessern. Das magische Wort ist hierbei TAN. Die Benutzerkennung und ein Passwort sind unter Umständen nicht sonderlich schwer zu knacken. Eine individuelle Transaktionsnummer (TAN), die je Auftrag neu erstellt wird, stellt Betrüger vor eine größere Herausforderung.

Welche Verfahren gibt es jedoch und wie sicher sind diese? Hierzu haben wir für euch einen Überblick erstellt:

mTAN

Bei dieser Methode erhaltet ihr die TAN per SMS auf euer Handy geschickt und könnt diese dann für die Transaktion nutzen. tellows findet: Obwohl diese Methode zeitweise ziemlich beliebt war und als sicher galt, wird heutzutage davon eher abgeraten. Das Handy könnte gestohlen werden bzw. die TAN kann leicht abgefangen werden. Näheres dazu haben wir bereits vor einiger Zeit veröffentlicht.

Push-TAN

Eine häufig genutzte Alternative zu der mTAN-Methode, ist die Push-TAN. Hierbei bekommt ihr die TAN zwar auch auf euer Handy geschickt, müsst euch dazu aber noch in eine App einloggen, um diese einzusehen. tellows findet: Eine gute Alternative, da die Push-TAN-App ebenfalls mit einem Passwort geschützt ist. Dies erhöht die Sicherheit.

Chip-TAN

Für diese Methode benötigt ihr einen TAN-Generator, sowie eine Bankkarte mit Chip. Der Generator ermittelt jeweils die erforderliche TAN. tellows findet: Eine sehr sichere Methode, da zwei voneinander unabhängige Geräte genutzt werden und der Generator nicht mit dem Internet verbunden ist. Dies macht es Hackern schwieriger Daten abzufangen.

iTAN- Verfahren

Dieses Verfahren wurde im September 2019 abgeschafft. Da der Begriff jedoch immer mal wieder fällt, haben wir auch diese Methode mit aufgenommen. Nutzer dieses Verfahrens haben eine vorgefertigte Liste mit verschiedenen TAN-Nummern auf Papier von ihrer Bank erhalten. tellows findet: Glücklicherweise gehört diese Methode der Vergangenheit an. Sie gilt als unsicher, da die TAN-Nummern nicht individuell erstellt werden.

Telefonbetrüger lieben Online-Banking

Ungeachtet welche Methode ihr nutzt, können Betrüger (wie in dem Falle des Mannes aus Nordrhein-Westfalen) durch manipulierende Telefonanrufe versuchen TAN’s von euch zu erhalten oder euch dazu ermutigen, einen hohen Geldbetrag zu überweisen. Online-Banking wird hier von Betrügern gerne genutzt, da kein persönlicher Kontakt zu einem Bankangestellten besteht. Es ist daher wichtig zu wissen, was ihr bei einem verdächtigen Anruf tun solltet.

Was tun?

1. Nennt niemals vertrauliche Daten wie TAN oder Passwörter für den Zugang zu eurem Online-Banking – Wirkliche Bankangestellte werden euch niemals danach fragen.

2. Führt keine Überweisungen aus, die euch am Telefon angeraten werden.

3. Habt stets einen Überblick über euer Konto (Überweisungen/Abbuchungen).

4. Falls euch eine verdächtige Nummer angerufen hat, prüft diese zunächst auf tellows. Die Community ist groß und es wurden bereits zu vielen gefährlichen Nummern Kommentare verfasst.

5. Um Betrüger bereits im Vorfeld zu stoppen, holt euch die tellows App für Android/iPhone oder die Lösung für euer Festnetz. Dadurch könnt ihr Nummern blockieren, die von der Community als gefährlich eingeschätzt wurden.

Benutzt ihr Online-Banking oder führt ihr Überweisung auf klassischem Wege aus? So oder so, seid immer vorsichtig mit euren Daten.

Euer tellows Team

Quellen:

verbraucherzentrale.de

come-on.de

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