Gib Ping-Anrufern, Enkeltrick-Betrügern und Co keine Chance! tellows hilft dir die verschiedenen Arten von Telefonbetrug zu erkennen und dich davor zu schützen

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tellows ist eine Plattform zur Rückwärtssuche von Telefonnummern, die euch Details zu Nummern bietet, die von mehr als 8 Millionen Nutzern in 50 Ländern gemeldet wurden. Über unsere Plattform könnt ihr Anrufe anhand verdächtiger und nerviger Nummern identifizieren und Kommentare und Bewertungen dazu hinterlassen, um anderen Nutzern in unserer Community zu helfen. Die Mission von tellows besteht darin, unerwünschte Anrufe dank der von unseren Nutzern bereitgestellten Informationen zu identifizieren. Mit unserer Vision, dubiose Anrufe zu bekämpfen, schützen wir die tellows Community vor unerwünschten Anrufen.

tellows fungiert als große Community zusammen mit unseren Forum-Nutzern. Das Teilen von Erfahrungen trägt essenziell dazu bei, andere Nutzer vor Betrug zu warnen. Mit diesem Artikel von tellows möchten wir über gängige Maschen informieren und helfen, euch vor den verschiedenen Arten von Spam- und Betrugsaufrufen zu schützen.

Was sind Spamanrufe und warum sind sie gefährlich?

Spamanrufe sind nervige, nicht gewollte Anrufe und erfolgen meist ohne die Zustimmung von der angerufenen Person. Der Inhalt der Anrufe ist irrelevant oder schlichtweg unpassend. Wichtig ist zu wissen, dass diese Art von Anrufen nicht nur nervig sind, sondern sie können auch sehr gefährlich werden und ihr könnt viel Geld dabei verlieren!

Wir bei tellows legen einen sehr hohen Wert auf den Schutz und die Sicherheit unserer Nutzer. Aufgrund der zahlreichen aktiven Mitglieder unserer Community und deren Bewertungen konnten wir einen Jahresreport herausbringen, in dem die Daten von Januar 2020 bis Dezember 2020 gesammelt wurden.

Anhand der unten dargestellten Grafik könnt ihr erkennen, dass am meisten Anrufe von Telekommunikationsunternehmen bei uns gemeldet wurden. Auf Dauer kann dies wirklich nervig sein, doch nicht nur das: 27,2 Prozent aller Anrufe wurden von den Nutzern als aggressive Werbung gemeldet. Dies ist eine erschreckende Zahl und wir möchten euch dabei helfen euch davor zu schützen, deswegen erfahrt ihr in diesem Beitrag wie.

Anrufe nach Kategorie

Anrufe nach Branchen in Deutschland 2020 prozentual

Welche Art von Spam/Betrugs-Anrufe gibt es?

Obwohl es Betrugs-Anrufe schon lange gibt, ist das Risiko heutzutage immer noch hoch, ein Opfer von nervigen/ungewollten Anrufen und Telefon-Betrügern zu werden. Betrüger nutzen ganz unterschiedliche Tricks und sind erfinderisch, wenn es darum geht an persönliche Daten und private Informationen zu kommen. Die Bundesnetzagentur ist zwar am ständigen Ermitteln und es werden auch nach vielen Beschwerden Nummern abgeschaltet, jedoch umfasst dies nicht alle Nummern. Vor allem bei Nummern aus dem Ausland sind der Bundesnetzagentur die Hände gebunden, da dies nur die jeweilige Regierung bestimmen kann. Aus diesem Grund haben viele Call-Center ihren Sitz im Ausland und können weiterhin ihre Masche durchziehen.

Wir von tellows unterstützen euch bei dem Kampf gegen ungewollte Anrufe und möchten euch helfen gegen diese geschützt zu sein. Daher erklären wir euch im nachfolgenden Text die unterschiedlichen Methoden, die von den Betrügern genutzt werden, um an eure persönlichen Informationen zu gelangen.

Enkeltrick

Von dem sogenannten Enkeltrick hat vermutlich schon jeder einmal gehört, dennoch scheint dieser nie aus der Mode zu kommen und wird immer noch gerne von Betrügern angewendet. So wie beispielsweise im Januar dieses Jahres bei einem 80-Jährigen Mann aus dem Saarland. Bei diesem haben die Betrüger sich als Enkel ausgegeben, um den Senioren nach 4.000 Euro für eine vermeintliche Eigentumswohnung zu bitten. Nach vermehrten Nachfragen von Seiten des Mannes haben die Betrüger ohne ein weiteres Wort aufgelegt.

Dies ist leider kein Einzelfall, sondern viele ältere Menschen sind davon betroffen. Der Verlauf ist immer ähnlich: Die Betrüger suchen im Telefonbuch nach klassischen Vornamen der älteren Generation, wie beispielsweise Hans, Otto, Wilfried oder Margarete. Während des Telefonates geben sich die Betrüger dann als die jeweiligen Enkelkinder aus. Vermehrt startet der Anruf mit „Erkennst du mich denn nicht?“ Bereits im Vorfeld recherchieren die Betrüger oftmals nach Informationen ihrer Opfer, damit das Telefonat glaubwürdiger wirkt. Meist wird eine Krankheit oder ähnliches als Grund vorgetäuscht, weshalb die vermeintlichen Enkel ganz dringend Geld benötigen. Ziel der Betrüger ist meist das Bargeld ihrer Opfer, vor Schmuck und ähnlichen Wertgegenständen machen sie jedoch ebenfalls keinen Halt.

Was tun?

  1. Kontrollfragen stellen
  2. Niemals Bankkontodaten o.Ä. über das Telefon weitergeben
  3. Bedenkzeit einfordern und zunächst in der Familie nachforschen
  4. Freunde, Familie und Bekannte warnen und die Nummer auf tellows eingeben, um auch andere Menschen zu schützen und
  5. Geht zu der Polizei und meldet den Sachverhalt.

Mehr zu dieser Masche haben wir bereits auf unserem Blog verfasst.

Umfrage zum Weinkonsum

Zu dieser Masche gibt es auf tellows.de schon zahlreiche Nummern, die in diesem Zusammenhang gemeldet und kommentiert wurden. Die tellows Nutzer berichten vermehrt, dass ihnen die Frage gestellt wurde, ob sie lieber Weißwein, Rotwein oder Roséwein trinken. Es wird vermutet, dass diese und andere Fragen dazu dienen Daten zu sammeln und diese an interessierte Unternehmen zu verkaufen. Es kann vorkommen, dass ihr dann Anrufe bekommt, bei denen versucht wird, euch Weine nach euren angegebenen Vorlieben zu verkaufen.

Natürlich geht es auch hier wieder um das Thema sensible Daten. Auch wenn die Fragen zum Weinkonsum erstmal harmlos erscheinen, sind sie das in der Regel nicht und die Betrüger warten nur darauf, dass ihr eure Bankverbindungsdaten angebt.

Was tun?

  1. Keine persönlichen Daten rausgeben
  2. Keine Bestellungen am Telefon tätigen
  3. Die Telefonnummer tellows suchen nach und bei Betrugsverdacht die Nummer sperren

Gutscheinbetrug bzw. Couponangebote

Da viele Personen nicht mehr auf einen bloßen Gewinnspiel-Trick hereinfallen, haben Betrüger sich etwas Neues überlegt: Der Gutscheinbetrug. Bei diesem Trick wird den Opfern ein Gutschein versprochen, vermeintlich ganz ohne weitere Bedingungen. Häufig wird dieses Angebot an ein Gewinnspiel verknüpft und es wird suggeriert, dass keine Kosten anfallen. Viele Gutschein-Betrüger bedienen sich Namen bekannter Marken und Unternehmen, um das Vertrauen zu gewinnen, wie zuletzte bei der Drogeriekette dm. Sobald man seine Adresse angibt und der Gutschein Zuhause ankommt ist jedoch der Schreck groß: Damit wurde auch ein Abo verknüpft, durch welches ihr monatlich einen bestimmten Geldbetrag von eurer Telefonrechnung abgebucht bekommt. In vielen Fällen existiert ein Gutschein überhaupt nicht. Der Guschein diente nur als Vorwand, um an eure Daten zu kommen und Geldbeträge abzubuchen.

Was tun?

  1. Teilweise kommt es vor, dass die Betrüger eure Antworten zusammenschneiden. Dadurch wirkt es so, als ob ihr dem Abo zugestimmt habt. Die sogenannte „Ja-Masche“ ist immer häufiger ein Problem. Versucht daher niemals auf eine Frage mit „Ja“ zu antworten, sondern antwortet am Besten in ganzen Sätzen und vermeidet das Wort.
  2. Widersprecht dem Vertrag schriftlich. Diese Art von Abonnements ist rechtswidrig und ihr könnt dagegen vorgehen.
  3. Checkt ganz genau eure Telefonrechnungen und Kontoauszüge, oftmals handelt es sich um kleinere Beträge, sodass der Betrug nicht gleich auffällt.

Lotterie und Gewinnbetrug

Noch ein Klassiker: Der Lotterie und Gewinnbetrug. Auch diese Masche ist nicht neu, dennoch wird sie immer wieder angewendet. Oftmals nötigen die Betrüger euch dazu schnelle Antworten zu geben, da ihr sonst euren „Gewinn“ verlieren werdet. Natürlich ist nichts umsonst und ihr müsst bevor ihr den „Gewinn“ erhaltet ein Abo abschließen, eure Bankkontodaten angeben oder vorerst eine Geldsumme quasi als Bearbeitungsgebühr überweisen. Bei tellows wurden schon unzählige Nummern gemeldet, die dieser Art von Betrug zugewiesen werden können. Teilweise sind die Anrufer anscheinend extrem penetrant so wie ein User uns meldet:

„Normalbürger“ meldete die Nummer 31633698340 als Telefonterror: Bereits 27(!!!) Anrufe in drei Tagen.

Was tun

  1. Bei höheren Gewinnsummen werdet ihr niemals per Telefon benachrichtigt, sondern es erfolgt persönlich bzw. schriftlich
  2. Um bei einem Gewinnspiel gewonnen zu haben, müsst ihr zunächst einmal mitgemacht haben. Daher fragt euch selbst, habt ihr in letzter Zeit bei Gewinnspielen mitgemacht und wenn ja, welche waren das?
  3. Wie immer, meldet die Nummer bei tellows und setzt sie am Besten direkt auf die Blacklist in eurer tellows-App.

Blindenwerkstatt

Diese Art des Betrugs ist besonders gemein, da dem Angerufenen vorgegaukelt wird, dass er etwas Gutes tut, während er eigentlich betrogen wird. Bei dieser Betrugsmasche geben sich die Anrufer als Mitarbeiter von Blindenwerkstätten aus, die selbstgemachte Produkte verkaufen wollen. Bei den Produkten handelt es sich allerdings um stinknormale Produkte aus dem Einzelhandel, die unter diesem Vorwand zu sehr hohen Preisen verkauft werden.

Hierbei sind seriöse und unseriöse Anrufe häufig nicht leicht voneinander zu unterscheiden, weil auch echte Blindenwerkstätte Anrufe zu Verkaufs- und Spendenzwecken durchführen. Genau das machen sich die Betrüger zunutze und verwenden bei ihren Anrufen auch die Namen von existierenden Blindenwerkstätten.

Einen ausführlichen Artikel zum Thema Blindenwerkstatt haben wir hier auf unserem Blog verfasst.

Was tun?

  1. Kauft nichts am Telefon und checkt die Angaben vom Anrufer auf der Webseite gegen
  2. Wenn ihr denkt, dass es sich um einen Betrugsanruf gehandelt hat, dann könnt ihr bei der angegeben Telefonnummer im Impressum der jeweiligen Blindenwerkstatt anrufen und euch nach dem Mitarbeiter oder nach Preisen erkundigen
  3. Wickelt keine Käufe über das Telefon ab

Jobangebote

Diese Art von Betrug betrifft hauptsächlich Arbeitslose, Student*innen und Personen mit einem geringen Einkommen. Die Betrüger werben hier mit angeblichen Jobs und fragen diesbezüglich persönliche Daten ab, ebenso wie Bankkontodaten. Oftmals wird auch ein Lernprogramm angeboten, mit Aussicht auf einen Job. Es kann auch passieren, dass man aufgefordert wird, ein Online-Formular mit den Daten auszufüllen oder einen kleinen Geldbetrag für das Lernprogramm bereits im Voraus zu bezahlen.

Was tun?

  1. Wie immer gilt natürlich: Gebt niemals vertrauliche Daten am Telefon preis.
  2. Fordert immer an, alle Informationen schriftlich zugeschickt zu bekommen. Kein seriöses Unternehmen erwartet, dass ihr euch direkt am Telefon entscheidet.
  3. Falls euch etwas komisch vorkommt, dann gebt die Nummer bei tellows ein, vielleicht gibt es hier schon Informationen zu der Nummer.
  4. Wenn ihr einen Betrug entdeckt haben solltet, dann meldet die Nummer bei der Bundesnetzagentur und anschließend tellows, um andere Personen zu schützen.

Behörde (Polizei/Amtsgericht)

Auch dieser Trick ist altbekannt und dennoch schaffen es Betrüger immer wieder damit ihren Opfern viel Geld zu berauben: Der Behördentrick. Hierbei geben die Betrüger sich als vermeintliche Polizisten, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus. Oftmals manipulieren sie ihre Nummer, sodass auf dem Display tatsächlich die Nummer der örtlichen Polizeidienststelle erscheinen kann. Dieser Trick scheint nie aus der Mode zu gehen, denn die Polizei in Nordrhein-Westfalen gibt an, dass die Fallzahlen in diesem Bereich seit 2017 stetig am steigen sind. Jüngste Beispiele bestätigen das: Eine 78-Jährige Frau aus Aschaffenburg wurde im Januar dieses Jahres mit diesem Trick um eine Summe im fünfstelligen Bereich beraubt. Meistens handelt es sich um angebliche Polizisten die behaupten, dass ein Einbruch geplant ist und sie daher Geld und Wertgegenstände in Sicherheit nehmen würden. Die Täter reden so lange auf ihre Opfer ein und manipulieren sie, bis sie das Vertrauen gewonnen haben und die Betroffenen bereit sind der „Polizei“ das Geld zu übergeben.

Was tun?

  1. Lasst euch den ganzen Namen geben und ruft bei der örtlichen Polizeibehörde an und schildert den Sachverhalt.
  2. Macht euch bewusst, dass die Polizei euch niemals dazu anweisen würde Geld und Wertgegenstände zur Abholung bereitzustellen.
  3. Gebt keine Informationen (auch nicht über andere Familienmitglieder) am Telefon preis.

Da es den Trick wie bereits gesagt schon länger gibt, haben wir bereits einige hilfreiche Artikel dazu auf unserem tellows-Blog veröffentlicht.

Technischer Support

Bei dieser Art von Betrug geben sich die Täter als Techniker aus, oftmals angeblich angestellt bei Microsoft. Sie behaupten dann, dass euer Computer mit einem Virus behaftet ist und erklären euch ein Vorgehen wie ihr den Virus wieder loswerdet. Während diesem Prozess fragen sie euch dann nach persönlichen Details aus, so wie beispielsweise die Bankkontonummer. Doch nicht nur das! Betrüger installieren, während sie euch gerade „helfen“, oftmals auch selbst einen Virus auf euren Computer. Dadurch können sie auf all eure Daten zugreifen. Vor allem Personen die wenig technik-affin sind, sehen die Betrüger als Zielscheibe. Die Betrüger arbeiten nicht nur mit Anrufen, sondern auch gefälschten Webseiten und Emails. Diese Masche ist so populär unter Betrügern geworden, dass Microsoft selbst darauf reagiert hat und klarstellt, dass ihre Mitarbeiter keine derartigen Anrufe tätigen und man vorsichtig sein sollte.

Was tun?

  1. Kauft und installiert während eines Telefonates niemals eine Fremdsoftware
  2. Falls ihr Opfer dieser Masche geworden seid, dann gebt euren Computer am Besten zu einem Experten und ändert danach alle Passwörter

Ping-Anrufe

Bei einem Ping-Anruf klingeln die Betrüger nur ganz kurz bei ihren Opfern an. Das Ziel ist es, dass die Betroffenen nicht rechtzeitig an das Telefon gehen, um den Anruf entgegen zu nehmen. Die Betrüger hinterlassen vereinzelt eine Nachricht, in der um einen Rückruf gebeten wird. Als Grund wird hier beispielsweise der Unfall eines Familienangehörigen oder der Gewinn eines Preises genannt. Der Angerufene wird häufig auch im Dunkeln gelassen und es wird drauf spekuliert, dass er zurückruft, um den Grund des Anrufes zu erfahren. Wenn man nun die Nummer zurückruft, wird eine hohe Gebühr fällig. Oftmals werden die Betroffenen in Warteschleifen gelockt, um die Dauer des Gespräches hinauszuzögern und somit mehr Geld zu entlocken. Zusätzlich handelt es sich oftmals um Nummern aus dem Ausland, wodurch das Gespräch ohnehin teurer ist. Dadurch lassen sich teilweise mehrere Euro pro Minute erwirtschaften.

Was tun?

  1. Die Bundesnetzagentur rät Verbrauchern davon ab, ausländische Rufnummern zurückzurufen, wenn kein Anruf aus den entsprechenden Ländern erwartet wird.
  2. Allgemein sollte darauf geachtet werden, dass ihr Nummern genau prüft, wenn ihr sie zurückruft. Die Nummern der Ping-Betrüger ähneln teilweise stark verschiedenen deutschen Vorwahlen. Bei sorgfältiger Prüfung lässt sich jedoch der richtige Ort bestimmen.
  3. Bevor ihr eine Nummer zurückruft, prüft diese zunächst auf tellows, viele Ping-Nummern sind hier bereits hinterlegt.
  4. Falls ihr bemerkt, dass es sich um Betrüger handelt, könnt ihr euch bei der Bundesnetzagentur melden.

Mehr Infos bekommt ihr zu dem Thema außerdem auf unserem Blog. Wir haben bereits mehrfach über Ping-Anrufe berichtet.

Spoofing

Bei Spoofing handelt es sich um einen besonders kniffligen Fall von Betrug. Spoofing bedeutet auf deutsch etwa „Vortäuschung“ und genau das ist es auch: Betrüger bedienen sich an wirklich real existierenden Telefonnummern von seriösen Organisationen, d.h. auf dem Display erscheint euch beispielsweise die Nummer der Polizei oder eine Nummer die stark eurer eigenen Vorwahl ähnelt. Dadurch haben die Betrüger bereits das Vertrauen vieler Menschen sicher.

Hier haben wir euch unter anderem dem Begriff Spoofing ausführlich erklärt.

Was tun?

  1. Niemals am Telefon sensible Daten preisgeben, auch wenn die Telefonnummern euch seriös vorkommt.
  2. Wenn euch der Anruf komisch vorkommt dann legt auf und geht im Zweifelsfall zu der jeweiligen Behörde etc. oder kontaktiert diese anderweitig.

Vishing

Der Begriff „Vishing“ entsteht durch die Verbindung der Wörter „Voice“ und „fishing“ und funktioniert auch genauso: Die Täter versuchen hierbei Daten während eines Telefonates zu „fischen“. Vishing ist daher eher als Überbegriff für verschiedenste Betrugsmethoden zu verstehen. Sehr beliebt ist jedoch die Methode sich als vermeintlicher Bankangestellter vorzustellen und dadurch Bankkontodaten der Opfer herauszufinden. Oftmals recherchieren die Betrüger vorab nach möglichst vielen Daten über die Opfer, was im Zeitalter der Digitalisierung sich als nicht besonders schwierig erweist. Damit schaffen die Betrüger Vertrauen zu ihren Opfern und entlocken ihnen so leichter die Daten.

Was tun?

  1. Recherchiert nach der tatsächlichen Telefonnummer eurer Bank und ruft direkt dort an und schildert den Sachverhalt.
  2. Gebt niemals vermeintlichen Bankangestellten sensible Daten wie eure Geheimzahl preis. Banken sind sehr auf eure Sicherheit bedacht und werden euch niemals am Telefon nach solchen Daten fragen.
  3. Falls ihr in die Falle getappt seid, sperrt am Besten direkt euer Bankkonto – Sicher ist sicher.

Ebay-Betrug

Ebay ist eines der größten Online Marktplätze zum Kaufen und Verkaufen von gebrauchten Gegenständen und mit etwas Glück findet man dort tolle Sachen zum kleinen Preis. Aber wie immer ist im Internet Vorsicht geboten: Auf Ebay tummeln sich Betrüger, die sich gut hinter der Anonymität und der hohen Nutzeranzahl verstecken können. Das Ziel der Betrüger sind sensible Daten.

Opfer der Betrugsmethode können beinahe alle Ebay Nutzer werden, da die Betrüger auf Anzeigen antworten und ihr Kaufinteresse bekunden. Häufig verknüpfen sie ihre Anfrage mit einem emotionalen Aspekt und erzählen, dass sie die Ware für einen kranken Freund oder Verwandten kaufen, der die angebotene Sache unbedingt haben möchte. Sie geben an, dass sie im Voraus bezahlen wollen und eine Spedition dann die Ware abholen kommt. Ihr Ziel erreichen die Betrüger dann, wenn ihr auf die Anfrage antwortet und eure persönlichen Daten angebt. Dann haben die Betrüger was sie wollen und melden sich nicht mehr.

Es geht aber auch anderes herum: Die Betrüger antworten nicht nur auf Anfragen, sondern stellen auch selber Produkte ein, die sie gar nicht besitzen. Dabei kann es dann passieren, dass ihr zwar das Geld überweist, aber eure Ware nie erhaltet. Eine Anzeige bei der Polizei hat leider auch nur selten Erfolg und das Geld ist weg.

Was tun?

  1. Falls möglich, trefft euch für die Bezahlung und den Warenaustausch immer persönlich
  2. Sucht die Nummer auf tellows.de und schaut, ob schon anderen Nutzer Erfahrungen mit diesem Käufer / Verkäufer gemacht haben
  3. Wenn du auf einen Betrug hereingefallen bist, kannst du Anzeige bei der Polizei erstatten
  4. Wende dich an den Ebay-Käuferschutz

SMS-Betrug

Immer wieder werden Nummer auf tellows.de kommentiert, von denen die Nutzer eine kurze SMS mit einem Link bekommen haben. Diese SMS stammen teilweise von den unterschiedlichsten Unternehmen, aber sie versprechen alle das Gleiche: einen Rabatt oder einen Gewinn. Um diesen zu erhalten, müsse man nur auf den Link klicken. Achtung: Dieser Link leitet euch zu einer Schadsoftware oder einer Phishing-Seite weiter, deswegen sollte man niemals auf einen solchen Link klicken und SMS dieser Art sofort löschen.

Was tun (nach dem man auf den Link geklickt hat)?

  1. Klickt keine Links an und löscht solche SMS gleich
  2. Behaltet das Bankkonto im Auge und achtet auf Abbuchungen, die ihr nicht genehmigt oder veranlasst habt, da beim Klicken auf den Link evtl. persönliche Daten gespeichert wurden
  3. Den Missbrauch eure Daten kann durch das Ändern von Passwörtern und das Zurücksetzen des Smartphones (nach der Sicherung eure Daten) vorgebeugt werden

In unserem Blog informieren wir euch stets über die aktuellen SMS-Betrugsmaschen. Schaut euch also gerne unsere weiteren Artikel zum Thema an.

Paketbetrug

Diese Betrugsmethode wird meistens in Verbindung mit SMS-Betrug eingesetzt. Auch hier bekommt ihr eine SMS mit einem Link und dem Inhalt, dass euer Paket bald zugestellt wird. Den meisten kommt das nicht komisch vor, da wir heutzutage viel im Internet bestellten und relativ häufig auf ein Paket warten. Hier gilt ebenfalls: Nicht auf den Link klicken und die SMS sofort löschen. Bei solchen SMS solltet ihr immer skeptisch sein, weil die meisten Paketdienste und Onlineversandhändler keine SMS, sondern E-Mails mit Informationen zum Status von Pakten verschicken.

Bei einer anderen Art des Paketbetrugs werdet ihr von einem angeblichen Nachbarn angerufen, der euch bitte ein Paket anzunehmen und den fälligen Restbetrag zu zahlen, welchen er euch natürlich zurückzahlt. Pakete für einen Nachbarn anzunehmen ist eine gängige Praxis und ein netter Nachbarschaftsdienst. Die Bitte per Telefon ist zwar etwas ungewöhnlich, aber dennoch freundlich. Leider können hinter diesen Anrufen Betrüger stecken und am Ende ist euer Geld weg.

Was tun?

  1. Ihr solltet euch sicher sein, dass ihr den Nachbarn kennt bevor ihr ein Paket annehmt
  2. Sucht die Nummer auf tellows.de und prüft sie auf Betrugsabsichten
  3. Einen Nachbarschaftsdienst zu erweisen ist nett, aber trefft solche Absprachen lieber persönlich als übers Telefon

Fax-Spam

Unter Fax-Spam versteht man das unerwünschte Zusenden von Werbung per Fax. Dabei kann es sich um Werbung für die verschiedensten Sachen wie ein Angebot für Produkte und Dienstleistungen, Abonnenten oder Partnerschaften handeln. Die Frequenz der gefaxten Werbung ist relativ hoch und es wird viel Toner und Papier verbraucht.

Gefährlich wird Fax-Spam dann, wenn Betrüger die hohe Rechtssicherheit von Faxen ausnutzen. Betrüger geben sich zum Beispiel als Anwalt und aus suchen nach Erben von Millionen, die ein angeblicher Verwandter hinterlassen hat. Um das Geld zu bekommen, muss nur eine Bearbeitungsgebühr überwiesen werden. Nachdem ihr diese getätigt habt, melden sich die Betrüger nicht mehr und das Geld ist weg.

Was tun?

  1. Ungefragt zugeschickte Faxe gründliche überprüfen (Rechtschreibung etc.)
  2. Den Absender im Internet recherchieren
  3. Bei tellows nachschauen, ob noch anderen ein Fax von dieser Nummer bekommen haben.
  4. Bei einem merkwürdigen Gefühl das Fax ignorieren und wegschmeißen

Online Betrug

Im Zeitalter von Online Shopping haben sich die unterschiedlichsten Betrugsmethoden entwickelt, um dem Internetnutzer Geld oder private Daten abzuluchsen. Ziele der Betrüger sind häufig Plattformen auf denen private Verkäufer und Käufer unterwegs sind. Aber auch gefälschte Webseiten, Online Shops oder E-Mails von renommierten Unternehmen werden für Betrügereien genutzt. Im Internet sollte man also durchaus vorsichtig agieren und nicht sofort alles machen was eine Mail, eine Webseite oder ein Pop-Up verlangt. Wenn euch etwas merkwürdig verkommt, dann stimmt dieses Bauchgefühl meisten und ihr solltet diesem Gefühl nachgehen und recherchieren bevor ihr etwas bestellt, einen Link anklickt oder eure persönlichen Daten angebt.

Stromoptimierungsbetrug

Im Zuge dieser Betrugsmasche geben die Anrufer meist vor, von einem bekannten Energieanbieter zu sein. Sie wollen die Daten des aktuellen Stromvertrages abgleichen. Die Anrufer kennen in einigen Fällen bereits einen Teil eurer persönlichen Daten wie die Adresse. Es wird nun nach Zählernummer und Zählerstand gefragt – das ist die wichtigste Information, die der Anrufende benötigt, um eigenständig euren Vertrag ändern zu können!

Es wird nicht weiter erklärt, wie die Konditionen sind oder wie die Details der Kosten aussehen. Die Anrufer wollen schnellstmöglich Vertragsabschlüsse durchführen, um eine Provision zu erlangen. Bei Rückfragen werden die Anrufer meist aggressiv und unterbrechen die Person. Es wird auch häufig keine Information angegeben, in welchem Namen der Anrufer agiert.

Einige Anrufer verschleiern die Absicht gut, indem sie erst ganz harmlose Fragen stellen, die den Angerufenen nicht dubios vorkommen. Die Anrufer tarnen sich als „Berater“ oder „Verbraucherschützer“, um das Verkaufsgespräch harmlos aussehen zu lassen. Die Ja-Masche ist ein oft genutztes Mittel, um den Anrufern einen Vertrag unterzuschieben. Ein einfaches „Ja“ reicht häufig aus, um den Anrufer ein Okay für das Ändern der Vertrages zu geben – auch wenn der Zusammenhang mit der Frage ganz anders war.

Das ist in jedem Fall unseriös, da Stromanbieter niemals bei ihren Kunden anrufen und um persönliche Daten wie die Zählernummer bitten. Die Stadtwerke und seriöse Energieanbieter selbst warnen bereits seit Jahren, dass diese Masche zum Problem wird.

Was tun?

  1. Gebt am Telefon niemals eure persönlichen Daten heraus, weder die Adresse, Kontonummer, noch die Zählernummer
  2. Antwortet in keinem Fall mit „Ja“, die Betrüger nutzen möglicherweise eine Tonaufnahme, um einen Vertragswechsel zu konstruieren
  3. Beendet das Gespräch schnellstmöglich und betont, dass ihr nicht erneut angerufen werden möchtet
  4. Falls euch der Anbieter bekannt ist, informiert euch zuerst online über die Angebote und stimmt keinen Änderungen am Telefon zu

Wie bleibt man geschützt?

Wenn ihr euch vor ungewollten Anrufen schützen und direkt wissen wollt, wer gerade anruft, dann ist tellows eure Lösung!

tellows MagazinWir von tellows bemühen uns um eure Sicherheit, deswegen empfehlen wir euch, unser kostenloses Magazin zu lesen. In diesem haben wir Informationen zu verschiedenen Arten von Telefon-Betrug sowie Tipps zusammengestellt, wie ihr euch selbst vor ungewollten Anrufen schützen könnt. Zusätzlich wird euch erklärt an wen ihr euch wenden könnt, wenn ihr selbst Betrügern zum Opfer gefallen seid.

Vergesst außerdem nicht unsere App herunterzuladen. Es gibt die App für Android und für iOS und sie beinhaltet viele verschiedene Features: Ihr könnt sehen, wer anruft und ungewollte Anrufer direkt blocken. Außerdem könnt ihr nach Telefonnummern suchen und hilfreiche Informationen einsehen, die euch davon abhalten, auf Betrüger hereinzufallen. Werdet selbst aktiv werden und helft anderen, indem ihr Kommentare und Bewertungen über verschiedene Telefonnummern teilt.

Habt ihr selbst schon eine dieser Betrugsmethoden erlebt? Oder haben es Betrüger mit einer hier noch nicht aufgelistet Taktik bei euch versucht? Hinterlasst gerne einen Kommentar. Wir beantworten gern eure Fragen.

Euer tellows team

Quellen
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/138505/4487106
https://www.main-echo.de/regional/blaulicht/Frau-in-Aschaffenburg-betrogen-Falsche-Polizisten-festgenommen;art3915,6921718
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