Pinganruferwelle hat abgenommen – Bundesnetzagentur meldet sinkende Beschwerdezahl


Liebe tellows Freunde,

im letzten Jahr berichteten wir über die plötzlich wachsende Anzahl an Ping-Anrufen, die Teile Europas überrumpelt haben. Die Bundesnetzagentur hat nun einen Rückgang dieser Anrufe gemeldet.

Seit dem Sommer 2017 berichteten viele tellows Nutzer unbekannten Nummern, die sie aus dem Ausland angerufen haben. Unbeholfene Personen riefen die Nummern zurück und erhielten eine hohe Telefonrechnung, da die Gebühren für Anrufe ins Ausland besonders groß sind.

Und genauso funktioniert die Abzocker-Masche. Die Mobilfunkbetreiber konnten abrechnen, wenn die zurückrufende Person besonders lange in der Leitung blieb. Die Bundesnetzagentur meldete zwischen Oktober und Dezember 2017 um die 61.000 Beschwerden.

Eine Maßnahme zur Bekämpfung wurde im Dezember 2017 bekanntgegeben. Mobilfunkbetreiber müssen seit dem 15. Januar 2018 eine kostenlose Preisansage für Anrufe ins Ausland anbieten, um die Kunden über die Kosten aufzuklären. Dieser Schritt scheint bereits Erfolg zu bringen. Von Januar bis April 2018 wurden nur noch 8.000 Beschwerden bei der Bundesnetzagentur gemeldet.

unbekannter Anruf


In einer aktuellen Pressemitteilung vom 28. Mai 2018 teilte die Bundesnetzagentur mit, dass derzeit zunehmend Nummern aus Weißrussland innerhalb Deutschlands Ping-Anrufe verursacht haben. Als Maßnahme durch die Bundesnetzagentur, wurde die Rechnungslegung für entstandene Telefonkosten, die beim Rückruf dieser Nummer entstehen, untersagt. Mobilfunkbetreiber dürfen bei ihren Kunden für diese entstandenen Kosten keine Rechnungsbegleichung mehr einfordern.

Weißrussische Telefonnummern haben eine Vorwahl, die ähnlich zu einigen Vorwahlen in Sachsen ist. Damit konnten Personen leichter zum Rückruf animiert werden, da die Nummer auf den ersten Blick, wie eine sächsische Festnetznummer aussieht.

Konntet ihr euch bereits erfolgreich vor Ping-Anrufen wehren? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Euer tellows Team

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