Warteschleifen – wann sie endlich komplett kostenlos werden

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Die Bestimmung im Telekommunikationsgesetz

Man hört dieser Tage viel über eine Verbesserung für Verbraucher im Telekommunikationssektor. Gleichzeitig sprechen viele Medien von einer Verschiebung der längst fälligen Änderung des Gesetzes. Denn dieses hat das Ziel, euch als Verbraucher besser zu schützen. Die Änderungen erstrecken sich auf diverse Bereiche. Unter anderem soll Schluss mit endlos lange und teuren Warteschleifen sein. Außerdem sollt ihr euren Festnetz- und Internetprovider künftig leichter wechseln können. Ferner werdet ihr besser vor Call-by-Call-Kostenfallen geschützt.

Änderungen ab 2012

Das neue Telekommunikationsgesetz tritt im Jahr 2012 in Kraft. Bis dahin heißt es warten. Aber das Warten lohnt sich aus Verbrauchersicht. Lästige Warteschleifen sollen komplett kostenlos werden. Allerdings dauert die Umstellung von kostenpflichtig auf kostenlos ein volles Jahr an. Denn so lange haben die Warteschleifenbetreiber Zeit, um auf das kostenlose System umzustellen. In den ersten drei Monaten müssen die Anbieter gar nichts ändern. Die folgenden neun Monate sind teilweise kostenpflichtig: Ihr braucht lediglich in den ersten beiden Minuten der Warteschleife nichts zu bezahlen. Erst ab dem Jahr 2013 ist jede Warteschleife dann komplett kostenbefreit. Unter bestimmten Gesichtspunkten können weitere Kosten für Warteschleifen anfallen. Etwa dann, wenn für die Wartezeit eine Pauschale fällig wird.

Weitere Vorteile für Verbraucher

Wenn ihr den Internetanbieter wechselt, werdet ihr in Zukunft leichteres Spiel haben: Denn der bisherige Provider darf erst dann die Leitung abstellen, wenn klar ist, dass der neue Anbieter auch liefert. So entfallen lästige Umstellungszeiten ohne Internet. Denn die Umschaltung muss binnen eines Tages erfolgen. Der Umzug geschieht auch leichter für Verbraucher. Ihr könnt bald den Telefonanschluss mitnehmen, ohne dass ihr den Vertrag verlängern müsst. Und wenn ihr einmal eine Call-by-Call-Rufnummer verwendet, werden euch vorher stets die Kosten per automatischer Bandansage mitgeteilt.

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