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Kostspieliger Rückruf: Abzocke mit 0137-Nummer

Rückruf vermeiden

Wenn es auf dem Handy klingelt, nimmt man ab. Wenn es nur kurz anklingelt, rufen viele die angegebene Nummer zurück. Und eben das kann horrende Kosten verursachen. So ist es auch bei einer neuen Masche, um Handy-Nutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Der Anrufer lässt bei euch nur kurz anklingeln und sendet seine Nummer mit. Wer einen wichtigen Anruf erwartet oder einfach neugierig ist, ruft zurück. Und eben das solltet ihr in diesem Fall nicht tun – zumindest dann nicht, wenn eine spezielle 0137-Nummer angezeigt wird.

0137 – 7

Opfer dieser Abzocke haben berichtet, dass stets eine Rufnummer mit den Anfangsziffern 0137 – 7 (+49 137 – 7) angerufen hat. Auch wer nur neugierig ist und sofort auflegen möchte, nachdem er den Namen des Anrufers gehört hat, verliert Geld. Denn je nach Netz und Abzocker kostet ein schon sehr kurzer Rückruf locker mehr als 50 Cent – nicht selten bis zu 2 Euro. Je länger ihr in der Leitung bleibt desto teurer kann es werden – beispielsweise dann, wenn neben dem einmaligen Verbindungspreis auch noch Minutengebühren anfallen.

Rufnummer überprüfen

Falls ihr gerne wissen möchtet, ob es sich bei einer 0137 – 7-Nummer nicht vielleicht doch um einen seriösen Anrufer gehandelt haben könnte, verwendet ihr am Besten die Tellows-Suche: Unbekannte Rufnummer eingeben, Tellows-Score prüfen und gegebenenfalls die Usermeinungen checken. Denn wenn diese Nummer bereits negativ in Erscheinung getreten sein sollte, erfahrt ihr es bei Tellows als Allererstes. Falls die Nummer hinlänglich bekannt ist – negativ –, solltet ihr die Rufnummer der Bundesnetzagentur melden. Falls ihr der Masche zum Opfer gefallen seid, könnt ihr euch gegen den Rechnungsposten wehren. Am Besten bezahlt ihr nur den Rechnungsbetrag, der eurem Provider zusteht. Die Extrakosten solltet ihr in einem Schreiben an den Telekommunikationsanbieter explizit nennen und darauf hinweisen, dass ihr diesen Betrag entsprechend abzieht. Fordert den jeweiligen Dienst, der euch den Betrag zu Unrecht berechnet, schriftlich dazu auf, auf die Summe zu verzichten.

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Call-by-Call: wie ihr teure Telefonfehler vermeiden könnt

Lasst euch nicht durch falsche Angebote ködern

Call-by-Call-Provider wohin der Blick fällt. Mittlerweile tummeln sich zahlreiche Anbieter, die
günstige Anrufe versprechen, aber unterm Strich leider nur allzu oft mangelhafte Leistungen bieten.
Dabei ist das Call-by-Call-Prinzip eine gute und günstige Sache – wenn sie richtig angewendet
wird. So kostet ein Anruf ins Ausland mit der richtigen Vorwahl deutlich weniger als über den Tarif
des eigenen Providers. Wer aber bei der Sparvorwahl nicht genau hinsieht und sich versehentlich
vertippt, muss tief in die Tasche greifen. Denn dann wird nicht über eine Günstig-Nummer, sondern
über eine teure Vorwahl abgerechnet.

Verwähler mit System

Abzocker spekulieren darauf, dass ihr euch vertippt. Diese recherchieren nach Call-by-Call-Nummern, die von Verbrauchern häufig verwendet werden – und melden eigene Nummern an, die sich nur durch einen Zahlendreher von der entsprechenden Call-by-Call-Nummer unterscheiden. Wenn ihr euch nun vertippt und versehentlich die Nummer des Abzockers gewählt habt, wird es teuer. Ihr solltet also auch nachdem ihr gewählt habt noch mal genau prüfen, ob ihr euch nicht eventuell doch vertippt haben könntet. Sonst wird aus einem Günstig-Gespräch nach Übersee schnell ein hochpreisiges Telefonat, gegen dessen Gebühren ihr euch im Nachhinein nur schwer wehren könnt.

Worauf Betrüger abzielen

Wenn ihr versehentlich eine Abzocker-Call-by-Call-Nummer wählt, müsst ihr mit einer drastischen und vor allem unangekündigten Erhöhung des Minutenpreises rechnen. Oftmals wechseln die Zeitzonen – wodurch auch die Tarife variieren. Richtig teuer kann es werden, wenn sich die Abrechnungstaktung ändert – zum Beispiel von minütlich auf sekündlich. Denn es gibt durchaus die
Möglichkeit, die einzelne Sekunde zu berechnen, was bedeutet, dass selbst ein kurzes Telefonat mit
der falschen Vorwahl zum teuren Spaß wird. Auch seriöse Anbieter verraten euch nicht jedes Detail.
So werben diese mit kostengünstigen Verbindungen ins ausländische Festnetz. Wenn ihr nun aber
versehentlich das Mobilgerät im Ausland anruft, wird das ebenfalls schnell sehr teuer. Ihr solltet also
auch darauf achten – nachdem ihr geprüft habt, dass ihr eine seriöse Call-by-Call-Nummer verwendet –, dass ihr immer auf das ausländische Festnetz anruft.

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Carsharing als Kostenfalle? – Blicke über den Tellerrand der Telefonabzocke

Carsharing als Kostenfalle?

Wirft man einen Blick auf die aktuellen Zahlen im Carsharing, so herrscht in der Branche eitel
Sonnenschein. In der Tat ist Carsharing in punkto Nachhaltigkeit eine der besten Formen der
Mobilität und dürfte auch in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Doch wo Licht ist, fällt auch
Schatten.

Entsprechend drängt sich die Frage auf, ob Carsharing nicht auch als Kostenfalle angesehen
werden kann. Gewiss: wer Tag für Tag mit dem Auto zur Arbeit fährt und noch dazu auf dem
Land lebt, der fährt mit einem eigenen PKW sicherlich besser. So besagen zahlreiche Studien,
dass sich Carsharing nur dann lohnt, wenn rund 10.000 Kilometer im Jahr oder weniger
gefahren werden. Es sind jedoch auch in diesem Fall einige Vorüberlegungen anzustellen.
Zum einen betrifft dies die Form der Carsharing Anbieter. Arbeiten diese stationsgebunden,
so muss stets auch der Weg zur Station einkalkuliert werden. In manchen Fällen helfen hier
die öffentlichen Verkehrsmittel und manche Verkehrsbetriebe haben sogar Verträge mit den
Carsharing -Anbietern geschlossen. Ist dies jedoch nicht der Fall, können sogar teure
Taxifahrten fällig werden, was den Preisvorteil für das Carsharing schnell ins Gegenteil
verkehrt.

Eine zusätzliche potenzielle Kostenfalle betrifft die Abrechnung. Wenn hier ein
Minutenmodell gewählt wird, kostet jeder Stau extra. Vor allem, wenn Sie zur „Rush Hour“
in Großstädten unterwegs sind, kann sich der Stillstand schnell auch finanzielle bemerkbar
machen. Zu solchen Zeiten ist zu überlegen, mit Bus und Bahn zu fahren, denn hier werden
Staus durch eigenen Spuren leicht umfahren.

Ein weiterer Punkt betrifft die einmaligen Anmeldegebühren oder auch monatliche
Fixkosten. Diese Kosten sind ebenfalls einzukalkulieren und schmälern nicht nur das Budget
sondern auch die Flexibilität. Wenn Sie nicht zu 100 Prozent sicher sind, dass Anbieter XY
auch langfristig der Geeignetste ist, sollten Sie bei der Anmeldung nicht zu tief in die Tasche
greifen.

Zuletzt können sogar Kosten bei der Buchung entstehen, wenn diese lediglich über eine
kostenpflichtige Hotline mit viiiieeeel Warteschleife möglich ist. Auch Mehrkosten für ein
größeres Auto sind zu beachten.

Wohlgemerkt: Carsharing lohnt sich fast immer. Doch angesichts des Tarifdschungels und
der schier unzähligen Modelle, sollten Sie vorher genau nachrechnen, damit Sie nicht in die
Kostenfalle tappen. Hilfreich sind hier Portale wie Mobilaro, die die unterscheidlichen Aspekte des carsharings beleuchten und eine gute Übersicht über Anbieter und deren Konditionen liefern.

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Unseriöse Inkassofirmen – 99 Prozent arbeiten unseriös

Inkassoabzocke nimmt zu

Das böse Abzockspiel mit den falschen Inkassobüros nimmt kontinuierlich zu. 4.000 Beschwerden sind vom Verbraucherzentrale Bundesverband allein in Bezug auf Inkassobüros genauestens untersucht wurden. Das Ergebnis: Mehr als 99 Prozent arbeiten unseriös! Willkür, hohe Gebühren und unberechtigte Zahlungsaufforderungen gehören praktisch schon zum Alltag. Im Fokus stehen dabei ungerechtfertigte Forderungen resultierend aus Abofallen oder untergeschobenen Verträgen aus Gewinnspielen sowie unerlaubte Telefonwerbung.

Nachhaken statt zahlen

Wer eine Inkassoforderung bekommt, zahlt oft prompt. Dabei spielt die Angst vor der Schuldenfalle eine primäre Rolle. Und so wird auch unberechtigte Forderungen immer wieder nachgekommen. Kurz: Verbraucher fühlen sich durch Inkassounternehmen und die zunehmende Abzocke eingeschüchtert und gar bedroht. Wenn ihr aber einmal nachhakt und seht, wie Inkassobüros überhaupt arbeiten, ist die besorgniserregende Fehlerquote nachvollziehbar. Inkassounternehmen sind Dienstleister – und teilweise sind sie gänzlich unseriös, denn einige Abzocker betreiben selbst Inkassobüros. Aber auch seriöse Büros handeln stets im Sinn des Auftraggebers. Sie kommen der Anweisung nach und fordern das jeweilige Gesuch entsprechend ein – ohne zu prüfen, ob eine Forderung berechtigt ist oder nicht. Inkassounternehmen prüfen also nicht die Rechtmäßigkeit einer Forderung. Dies solltet ihr berücksichtigen, falls ihr auf eine ungerechtfertige Forderung hingewiesen werdet. Weist diese einfach zurück. Dann kann das Inkassobüro nichts weiter unternehmen. Dieses gibt eure Abweisung der Forderung dann an den Auftraggeber zurück. Hier geben Abzocker und Betrüger dann oft auf. Ihr solltet dementsprechend immer kritisch sein, wenn ihr mit Inkassounternehmen in Kontakt kommt und in jedem Fall prüfen, ob die Forderung gerechtfertigt ist.

Keine Handhabe, kein Gericht

Einige Inkassobüros schüchtern Verbraucher ein und drohen mit Insolvenz oder gar einem Gerichtsverfahren. Das sind sehr oft nur gehaltlose Forderungen, denn um einen Titel gegen euch erwirken zu können, ist mehr erforderlich als eine bloße Anmahnung oder ein Zahlungsverzug. Inkassobüros können Geld nicht pfänden. Sie können auch nicht dafür sorgen, dass ihr zahlungsunfähig werdet. Der Auftraggeber eines Inkassobüros kann höchstens einen gerichtlichen Titel gegen euch erwerben. Dies ist aber auch nur dann der Fall, wenn eine nachweisbare Forderung gegen euch vorliegt. Falls euch ein unseriöses Büro anmahnt und ihr euch ganz sicher seid, dass ihr nichts abgeschlossen habt, solltet ihr euch vor derartigen Drohungen und Einschüchterungsversuchen also keinesfalls beunruhigen lassen.

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Motorola RAZR – der Klassiker mit neuer Power

Ein bekanntes Gesicht

Das Motorola RAZR war vor einigen Jahren ein Riesenerfolg: Mit mehr als 100 Millionen Verkäufen wurde es zum meistverkauften Klapphandy weltweit. In Zeiten von Smartphones und Multimediahandys sind Klappmechanismen allerdings weniger attraktiv. So hat man auch beim neuen Motorola RAZR auf ebendiese Extraklappe verzichtet und kurzerhand ein eindrucksvolles Smartphone auf den Markt gebracht – mit klasse Optik und guter Funktionalität.

Flaches Chassis, großes Display

Das Motorola RAZR ist mit etwas mehr als 7 Millimetern Dicke ein besonders dünnes Handy, das in jeder Tasche bequem Platz findet (Maße: 13 x 6,9 x 0,7 Zentimeter). Darüber hinaus kann man hier durchaus von einem Leichtgewicht sprechen, das bei großzügigen Ausmaßen lediglich 127 Gramm auf die Waage bringt. Damit ist das Phone nochmals leichter als das Samsung Galaxy S II. Und trotz seiner Werte ist das Leichtgewicht überaus stabil – dank Kevlar und kratzfestem Gorilla Glass. Wer sich bereits in der Anfangszeit für das Motorola RAZR entscheidet, erhält Android 2.3 bzw. 2.4. Motorola hat aber versprochen, zeitnah auf 4.0 umzurüsten, sodass ihr auch updaten könnt, wenn ihr noch das ältere Betriebssystem verwendet.

Der Galaxy-Herausforderer

Man hat beim Blick auf die Werte des Motorola RAZR das Gefühl, als wolle man das viel gelobte und überaus leistungsstarke Samsung Galaxy S II schlagen. Und das ist in einigen Bereichen sicherlich gelungen – unter anderem beim Gewicht. Und auch im Leistungsbereich kann das Motorola RAZR punkten. Denn im Inneren arbeitet ein starker 2 x 1,2 GHz Prozessor mit sehr guten 1 GB RAM. Das Display ist ebenso groß wie beim Galaxy S II – mit 4,3 Zoll. Die Auflösung liegt bei 540×960 Pixeln – und die ist damit deutlich höher als beim Samsung. Für Aufnahmen steht euch eine 8-MP-Kamera bereit, die bei Blitzlichtaufnahmen einen LED-Flash einsetzen kann. Für Videotelefonate gibt an der Front eine 1-MB-Kamera.

Kein LTE

Obwohl LTE in Deutschland zunehmend im Kommen ist, kann man dieses mit dem Motorola RAZR nicht nutzen. Es steht ausschließlich HSDPA mit einer Geschwindigkeit von bis zu 14,4 Mbit pro Sekunde bereit. Dafür verfügt das Motorola RAZR über das schnelle Bluetooth 4.0 wie auch über WLAN-n sowie einen HDMI-Ausgang. So könnt ihr das Smartphone wahlweise direkt an den Fernseher anschließen. Auch aus preislicher Sicht ist das Motorola RAZR einen Kauf wert. Mit etwas Glück könnt ihr das Phone bereits für deutlich weniger als 500 Euro bekommen – damit ist es im Optimalfall kaum teurer oder gar günstiger als das Galaxy S II, das bereits schon etwas länger auf dem Markt ist.

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„Gelbes Branchenbuch“ – nicht zu verwechseln mit den Gelben Seiten oder dem Branchenbuch

Faxterror für Private und Unternehmen

Vor der folgenden Abzockmasche seien insbesondere Selbstständige wie Kleinunternehmer
gewarnt: Eine sogenannte Firma aus Frankfurt am Main – zumindest behauptet diese, dass sie dort
einen Firmensitz hat – verwendet Faxe mit Bezug auf das „Gelbe Branchenbuch“. Der Name ist anscheinend recht clever gewählt, denn es gibt viele Opfer, die bereits darauf hereingefallen sind. Vermutlich erinnert der Name „Gelbes Branchenbuch“ an die Gelben Seiten und das oft synonym verwendete Branchenbuch. Allerdings soll es sich in diesem Fall um ein Online-Branchenbuch handeln – ein Eintrag ist aber sehr dubios und insgesamt wertlos. Also Vorsicht!

Die Vorgehensweise

Ihr erhaltet ein Fax, in dem klein gedruckt in der Fußzeile Folgendes steht: „Sie erhalten dieses
Angebot (…) aufgrund eines Telefonats mit unserem Vertriebsteam.“ Es wurde im Vorfeld allerdings
niemals ein Telefonat mit dem hier angesprochenen Vertriebsteam geführt. Ihr erhaltet hingegen
mehrere Erinnerungen für eine Leistung, der Ihr nie zugestimmt habt und die alles andere als sinnvoll
ist. Dabei handelt es sich also um Telefaxspamming – und das ist unerlaubt.

Teurer Spaß

Falls ihr auf den Namen „Gelbes Branchenbuch“ oder auch „Branchenbuch für Deutschland“
hereingefallen seid, solltet ihr den Vertrag schnellstmöglich kündigen und wenn irgendwie machbar
davon zurücktreten, sodass ihr euer Geld wiederseht. Denn das Branchenbuch ist leer und wertlos.
Der Eintrag kostet pro Jahr 450 Euro – und das mit einer Laufzeit von drei Jahren, sodass insgesamt
1.350 Euro abgezockt werden. Ihr solltet ein solches Fax daher keinesfalls ausfüllen und nicht
zurücksenden!

Kleinunternehmer sind betroffen

Heutzutage ist es auch für Unternehmen und Selbstständige eminent wichtig, im Internet genannt
zu werden. Wer freiberuflich selbstständig ist, gilt als potenzielles Opfer dieser Machenschaften.
Denn Branchenbucheinträge gehören zu einem äußerst probatem Mittel, um im Web auf sich und
seine Unternehmung aufmerksam zu machen. Viele dieser Dienste sind kostenlos, einige kosten.
Einige sind recht gut, einige bringen euch hingegen keinerlei oder einen nur unangemessenen
Mehrwert in Relation zum Preis. Falls ihr euch also in Branchenbücher eintragen möchtet, solltet ihr
die seriösen und geprüften Anbieter bevorzugen, keinesfalls aber ungeprüft Geld für Einträge dieser
Art ausgeben. Und Vorsicht! Es gibt viele dieser Branchenbuch-Abzocken!

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Facebook-Abzocke – Vorsicht vor Freitickets, die in einer Handy-Abofalle enden

Eigentlich fokussieren wir uns von Tellows auf den Bereich Telefonabzocke. Aus gegebenem Anlass
möchten wir aber auf eine gefährliche Facebook-Abzocke hinweisen. Auch, da viele von euch sicher
beim größten sozialen Netzwerk der Welt angemeldet sind.

Die Lufthansa warnt

Wenn es mit der Telefonabzocke nicht klappt, versucht man es kurzerhand bei Facebook. Hier
treiben derzeit Betrüger ihr Unwesen, indem sie Freitickets der Lufthansa versprechen. Die Lufthansa
selbst warnt allerdings dringend vor der Masche – und kennt derartige Angebote eigenen Angaben
zufolge nicht.

Finger Weg bei der Gewinnankündigung von Lufthansa-Tickets

Die Betrüger locken euch mit einem falschen Gewinnspiel in die Handy-Abofalle. Zwei Lufthansa-Tickets für Flüge in die ganze Welt werden wortwörtlich angeboten. Wer hier mitspielen möchte, soll einfach der Anleitung folgen und klicken. Anschließend soll man den „Gefällt mir“ Button anwählen und den Beitrag im eigenen Profil veröffentlichen. Klickt ihr als Facebook-Nutzer allerdings nun auf ebendiesen Link, werdet ihr zu einer Internetseite übergeleitet, die optisch viel mit Facebook gemeinsam hat. Auf dieser gefälschten Seite sollt ihr nun an Tests, Gewinnspielen und Umfragen teilnehmen, um anschließend die Tickets zu gewinnen.

Handynummer wird abgefragt

Wenn ihr nun am Pseudo-Gewinnspiel teilnehmt, wird eure Handynummer abgefragt. Mit dem
Vorwand, dass ihr als Teilnehmer dadurch die Ergebnisse abfragen könnt. Wenn ihr die Nummer
eingebt und das Formular absenden, seid ihr allerdings schon in die Abofalle getappt. Anschließend
werden euch 2,99 Euro für fünf Tage über die Handyrechnung abgezockt. Besonders tückisch: Das Abo verlängert sich automatisch alle fünf Tage, sodass es monatlich dann schon fast 20 Euro kostet.

Vorsicht vor ähnlichen Maschen

Facebook und andere Netzwerke werden gerne für vergleichbare Abzocken genutzt. Oftmals werden
hierfür besonders spektakuläre Falschmeldungen beworben. Klickt ihr nun auf ein „spektakuläres
Video“, das zum Beispiel einen Promi in einer peinlichen Situation darstellen soll, seid ihr unter
Umständen schon in die Abofalle getappt.

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Gutschein ist nicht gleich Gutschein – auch hier gilt es aufzupassen!

Coupons, Gutscheine, Deals – wie spart man denn nun am besten beim Onlineshopping? Einen Königsweg gibt es für den sparsamen Onlineshopper sicher nicht. Aber es wäre ja schon hilfreich, eine klare Begriffsabgrenzung vorzunehmen. Die Begriffe Gutschein bzw. Online-Gutschein oder Coupon werden besonders in den Medien oft so vermischt, dass man am Ende kaum noch weiß, wovon eigentlich die Rede ist.

Das Problem dabei ist, dass Berichte über die Gefahren und Fallen bei der Verwendung von Gutscheinen (Stichwort: Groupon) alle Anbieter solcher Gutscheine in einem Topf werfen. Daraus wird oft geschlussfolgert, dass es generell „gefährlich“ ist, sich auf solche Angebote einzulassen und auch seriöse Anbieter von Online-Gutscheinen und Coupons oft ungerechtfertigt einen schlechten Ruf bekommen.

Um dem endlich etwas entgegenzusetzen, hat Torsten Latussek, der Inhaber des Gutscheinportals coupons4u, im coupons4u Blog eine genaue Abgrenzung der Begriffe Coupon, Deal und Kauf-Gutschein erarbeitet und zeigt, welche Vor- und Nachteile es bei den einzelnen Typen gibt. Alles in allem eine wertvolle Zusammenfassung für alle, die gern online bestellen und dabei keine Risiken eingehen wollen.

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HTC Desire S: Der Bestseller mit neuer Power

Ein Update für den Pionier

Das HTC Desire S war eines der ersten Android-Smartphones auf dem Markt. Auch heute erfreut sich das Desire noch großer Beliebtheit – und das ganz besonders nach dem letzten Update, wo man das Gehäuse generell etwas verkleinert und erleichtert hat, ohne das große Display zu verkleinern. Darüber hinaus ist das doch recht schwere HTC Desire S noch leichter geworden, sodass es mittlerweile 130 Gramm auf die Waage bringt. Die Auflösung bleibt gewohnt großzügig und stark dank 480×800 Pixeln. Hinzu kommt ein interessantes Display-Update: Das herkömmliche Display wurde durch ein Super-LCD-Display ersetzt, das noch mehr Farbtreue und ein besonders scharfes Bild ermöglicht.

Neuer Prozessor für mehr Leistung

Das Innenleben des HTC Desire S kann sich nach dem letzten Upgrade ebenfalls sehen lassen. Der Prozessor wurde komplett erneuert – um eine Qualcomm MSM8255, die satte 1 GHz mitbringt. Das HTC Desire S greift auf 768 MB RAM zu, wodurch es euch den Betrieb komplexer Apps ermöglicht. Dank des großen Displays und der interessanten Mixtur aus Top-Technik, guten Leistungen und einer klasse Auflösung könnt ihr auch nicht smartphoneoptimierte Seiten problemlos besuchen. Die Kamera ist mit 5 MP in Ordnung. Ihr könnt bei Bedarf auch HD-Videos in 720 Pixel Auflösung aufnehmen. Hinzu kommt eine kleine Kamera an der Front, damit ihr Videotelefonate führen könnt.

Altes Betriebssystem

Lediglich das ältere Betriebssystem Android OS schmälert das sonst gute Bild des HTC Desire S etwas. Gleiches gilt für Bluetooth 2.1. Ansonsten bringt das HTC Desire S zum guten Preis alles mit, was ihr benötigt: WLAN-n, HSPA mit bis zu 14,4 Mbps sowie A2DP. Ein digitaler Kompass gehört ebenfalls standardisiert dazu wie aGPS oder auch ein Nähe- und Umgebungslichtsensor.

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Anruf-Abzocker geben sich als Mitarbeiter von Volksbanken oder Sparkassen aus

Vertrauen schaffen und betrügen

Die Berliner Volksbank warnt vor Trickbetrügern, die sich bei Verbrauchern melden und sich als Mitarbeiter der Berliner Volksbank ausgeben. Da wir nicht ausschließen können, dass in diesem Zusammenhang auch die guten Namen anderer Geldinstitute missbraucht werden, möchten wir euch generell raten, genau hinzuhören, wenn sich jemand am Telefon als Mitarbeiter einer Bank ausgibt. Denn in diesem Fall der Abzocke möchten sich Betrüger euer Vertrauen erschleichen, indem sie als besonders seriös erscheinen. Im aktuellen Fall, der der Berliner Volksbank bekannt ist, meldet sich entweder eine Frau Weiß oder ein Herr Doktor Weber telefonisch – zumeist im Großraum Berlin. Ebendieser Anrufer gibt sich als Mitarbeiter der Volksbank aus
und gratuliert im Telefonat zu einem beachtlichen Gewinn in Höhe von beispielsweise 48.000 Euro. Die
Summen weichen jeweils ab.

Geld überweisen, um Gewinn zu erhalten

Wenn ihr bereits vom Vorkassebetrug gelesen habt, werdet ihr spätestens jetzt feststellen, dass es sich um ebendiesen handelt: Denn um den Gewinn erhalten zu können, müsse man nach Angaben des Anrufers 680 Euro oder eine vergleichbare Summe vorab an ein Geldinstitut in der Türkei überweisen. Zumeist ist hier konkret von Istanbul die Rede. Wenn ihr im Tellows-Blog regelmäßig nachlest, kennt ihr die Abzocker aus der Türkei bereits. Denn diese rufen bundesweit Personen an, um mit ebendiesen Pseudo-Gewinnen abzuzocken. Dabei werden in der Regel Geldgewinne oder Autos angeboten. Man muss bei dieser Betrügerei stets Geld vorab bezahlen – und zwar immer in die Türkei. Das Geld soll entweder direkt vom Konto überwiesen oder aber mittels Ukash-Karten überstellt werden.

Die Rückrufnummer gehört in diesem Fall der Berliner Volksbank

Sicherlich ist man zuerst einmal skeptisch, wenn man hört, dass man eine Geldsumme vorab überweisen soll, um eine höhere Geldsumme zu erhalten. Die Betrüger gehen aber gut organisiert vor und setzen diverse Mittel der Täuschung ein: Viele Menschen vertrauen ihrer Bank. Wer dann noch Kunde bei der Berliner Volksbank ist, glaubt erst einmal, dass es sich tatsächlich um einen Mitarbeiter der eigenen Hausbank handelt. Denn auf dem Display erscheint eine 030-Nummer für Berlin. Wenn man dann noch glaubt, dass man mit einem Notar spricht, wirkt das erneut seriöser – zudem wirkt die Freude über einen derartig hohen Gewinn massiv auf die Reaktion des Angerufenen ein. Das reicht bereits aus, um Geld abzuzocken. Und besonders tückisch ist die Tatsache, dass nicht nur die Berliner Vorwahl angezeigt wird, sondern dass die 030-Nummer tatsächlich die Rufnummer der echten Berliner Volksbank ist. Wenn ihr nun also aufgelegt habt und die Rückrufnummer wählt, landet ihr bei einem „echten Mitarbeiter“. Und das reicht dann vielen Geschädigten als Beweis für die Seriosität und Echtheit des Angebots aus, sodass das Geld überwiesen wird. Ihr solltet in diesem Zusammenhang aber unbedingt wissen, dass man mit Computertechnik eine Rufnummer für kurze Zeit fälschen kann. Eine vertraut wirkende Rufnummer ist also keinesfalls ein Garant für die Echtheit des Anrufers.

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