Archiv für Kategorie Wissensbasis

HTC Desire S: Der Bestseller mit neuer Power

Ein Update für den Pionier

Das HTC Desire S war eines der ersten Android-Smartphones auf dem Markt. Auch heute erfreut sich das Desire noch großer Beliebtheit – und das ganz besonders nach dem letzten Update, wo man das Gehäuse generell etwas verkleinert und erleichtert hat, ohne das große Display zu verkleinern. Darüber hinaus ist das doch recht schwere HTC Desire S noch leichter geworden, sodass es mittlerweile 130 Gramm auf die Waage bringt. Die Auflösung bleibt gewohnt großzügig und stark dank 480×800 Pixeln. Hinzu kommt ein interessantes Display-Update: Das herkömmliche Display wurde durch ein Super-LCD-Display ersetzt, das noch mehr Farbtreue und ein besonders scharfes Bild ermöglicht.

Neuer Prozessor für mehr Leistung

Das Innenleben des HTC Desire S kann sich nach dem letzten Upgrade ebenfalls sehen lassen. Der Prozessor wurde komplett erneuert – um eine Qualcomm MSM8255, die satte 1 GHz mitbringt. Das HTC Desire S greift auf 768 MB RAM zu, wodurch es euch den Betrieb komplexer Apps ermöglicht. Dank des großen Displays und der interessanten Mixtur aus Top-Technik, guten Leistungen und einer klasse Auflösung könnt ihr auch nicht smartphoneoptimierte Seiten problemlos besuchen. Die Kamera ist mit 5 MP in Ordnung. Ihr könnt bei Bedarf auch HD-Videos in 720 Pixel Auflösung aufnehmen. Hinzu kommt eine kleine Kamera an der Front, damit ihr Videotelefonate führen könnt.

Altes Betriebssystem

Lediglich das ältere Betriebssystem Android OS schmälert das sonst gute Bild des HTC Desire S etwas. Gleiches gilt für Bluetooth 2.1. Ansonsten bringt das HTC Desire S zum guten Preis alles mit, was ihr benötigt: WLAN-n, HSPA mit bis zu 14,4 Mbps sowie A2DP. Ein digitaler Kompass gehört ebenfalls standardisiert dazu wie aGPS oder auch ein Nähe- und Umgebungslichtsensor.

, , , , , ,

Keine Kommentare

Anruf-Abzocker geben sich als Mitarbeiter von Volksbanken oder Sparkassen aus

Vertrauen schaffen und betrügen

Die Berliner Volksbank warnt vor Trickbetrügern, die sich bei Verbrauchern melden und sich als Mitarbeiter der Berliner Volksbank ausgeben. Da wir nicht ausschließen können, dass in diesem Zusammenhang auch die guten Namen anderer Geldinstitute missbraucht werden, möchten wir euch generell raten, genau hinzuhören, wenn sich jemand am Telefon als Mitarbeiter einer Bank ausgibt. Denn in diesem Fall der Abzocke möchten sich Betrüger euer Vertrauen erschleichen, indem sie als besonders seriös erscheinen. Im aktuellen Fall, der der Berliner Volksbank bekannt ist, meldet sich entweder eine Frau Weiß oder ein Herr Doktor Weber telefonisch – zumeist im Großraum Berlin. Ebendieser Anrufer gibt sich als Mitarbeiter der Volksbank aus
und gratuliert im Telefonat zu einem beachtlichen Gewinn in Höhe von beispielsweise 48.000 Euro. Die
Summen weichen jeweils ab.

Geld überweisen, um Gewinn zu erhalten

Wenn ihr bereits vom Vorkassebetrug gelesen habt, werdet ihr spätestens jetzt feststellen, dass es sich um ebendiesen handelt: Denn um den Gewinn erhalten zu können, müsse man nach Angaben des Anrufers 680 Euro oder eine vergleichbare Summe vorab an ein Geldinstitut in der Türkei überweisen. Zumeist ist hier konkret von Istanbul die Rede. Wenn ihr im Tellows-Blog regelmäßig nachlest, kennt ihr die Abzocker aus der Türkei bereits. Denn diese rufen bundesweit Personen an, um mit ebendiesen Pseudo-Gewinnen abzuzocken. Dabei werden in der Regel Geldgewinne oder Autos angeboten. Man muss bei dieser Betrügerei stets Geld vorab bezahlen – und zwar immer in die Türkei. Das Geld soll entweder direkt vom Konto überwiesen oder aber mittels Ukash-Karten überstellt werden.

Die Rückrufnummer gehört in diesem Fall der Berliner Volksbank

Sicherlich ist man zuerst einmal skeptisch, wenn man hört, dass man eine Geldsumme vorab überweisen soll, um eine höhere Geldsumme zu erhalten. Die Betrüger gehen aber gut organisiert vor und setzen diverse Mittel der Täuschung ein: Viele Menschen vertrauen ihrer Bank. Wer dann noch Kunde bei der Berliner Volksbank ist, glaubt erst einmal, dass es sich tatsächlich um einen Mitarbeiter der eigenen Hausbank handelt. Denn auf dem Display erscheint eine 030-Nummer für Berlin. Wenn man dann noch glaubt, dass man mit einem Notar spricht, wirkt das erneut seriöser – zudem wirkt die Freude über einen derartig hohen Gewinn massiv auf die Reaktion des Angerufenen ein. Das reicht bereits aus, um Geld abzuzocken. Und besonders tückisch ist die Tatsache, dass nicht nur die Berliner Vorwahl angezeigt wird, sondern dass die 030-Nummer tatsächlich die Rufnummer der echten Berliner Volksbank ist. Wenn ihr nun also aufgelegt habt und die Rückrufnummer wählt, landet ihr bei einem „echten Mitarbeiter“. Und das reicht dann vielen Geschädigten als Beweis für die Seriosität und Echtheit des Angebots aus, sodass das Geld überwiesen wird. Ihr solltet in diesem Zusammenhang aber unbedingt wissen, dass man mit Computertechnik eine Rufnummer für kurze Zeit fälschen kann. Eine vertraut wirkende Rufnummer ist also keinesfalls ein Garant für die Echtheit des Anrufers.

, , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Abzocke aus der Türkei: neuer Versuch mit falscher Notar-Webseite und neuen Ansprechpartnern

Im Tellows-Blog haben wir schon mehrfach über Telefonabzocker, die aus der Türkei agieren, berichtet. Dabei handelt es sich um Profis, die unterschiedliche Methoden anwenden, um euch Geld aus der Tasche zu ziehen. Besonders oft wird ein Auto als Gewinn in Aussicht gestellt (oft eine Mercedes C-Klasse).

Mittlerweile haben die Betrüger eine Webseite online gestellt, die einer Notarseite ähneln soll. Auch am Telefon geben sich die Abzocker als Notare der „Kanzlei Schmidt und Kollegen“ aus, die selbstverständlich in dieser Form nicht existiert und damit frei erfunden ist. Am Telefon wird vermutlich direkt auf die Webseite hingewiesen, um Skeptiker von der Echtzeit des Anrufs zu überzeugen. Dabei ist nicht nur die Seite selbst eine Fälschung, sondern auch das Impressum. Die darin angegebenen Daten sind dementsprechend ebenfalls frei erfunden. Hier wird eine Adresse in Hannover angegeben. Bei genauer Recherche wird aber deutlich, dass es die Hausnummer in der genannten Straße gar nicht gibt. Spätestens beim detaillierten Blick ins Impressum wird deutlich, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt: Es ist mal von „Schmidt“, mal von „Schmid“ die Rede.

Wenn das Telefon klingelt und sich eine Dr. Barbara Steiner von ebendieser Pseudo-Notarkanzlei meldet, solltet ihr direkt auflegen. Lasst euch dabei nicht von der Rufnummer täuschen! Denn auf eurem Display wird eine 0511-Nummer (Hannover) angezeigt. Diese ist aber ebenso gefälscht wie die Webseite. Mittlerweile verspricht die Dame am Apparat einen VW Passat – und nicht mehr unbedingt einen Mercedes. Ihr sollt nun Gebühren vorab entrichten, um den Gewinn zu erhalten. Alternativ sei eine Bargeldauszahlung möglich. Beides ist eine Lüge. Es handelt sich um Betrug!

, , , , , ,

Keine Kommentare

Wenn aus dem Probeangebot ein Abo wird

Telefonwerbung für Medikamente

Im Fokus von Abzockern stehen zunehmend ältere Mitbürger. Und in einigen Fällen werden sogar körperliche Gebrechen zum Zweck der Abzocke genutzt. Und die Methode hat durchaus Erfolg: Denn wer auf Medikamente angewiesen ist, kennt die hohen Preise. Da möchte man gerne den einen oder anderen Euro sparen. Genau das wird bei ebendieser Telefonwerbung angeboten: Ihr erhaltet sogenannte Ginkgo-Präparate zu sehr günstigen Preisen. Zumindest wird euch das am Telefon gesagt. Anschließend wird euch eine Testlieferung zugeschickt – und dann wird es teuer.

Wenn Proben teuer bezahlt werden müssen

Wer sich bei dieser Masche für die Probelieferung entschiedet hat, ist gleichzeitig ein teures Abonnement eingegangen. Denn im Anschluss an die Testlieferung erhaltet ihr weitere kostenpflichtige Lieferungen mit dazugehöriger Rechnungsstellung. In einem Fall hat eine Dame eine Probelieferung von Kapseln bestellt, die das allgemeine Wohlbefinden verbessern sollen. Dabei wurden zwei Packungen des Wundermittels mit vergleichsweise günstigen 75 Euro berechnet. Das Produkt kam, die Pillen wurden ausprobiert, hatten aber keinerlei Wirkung. So hat die Dame das Abonnement schriftlich gekündigt und eine Bestätigung erhalten. Allerdings befand sich einige Tage später eine erneute Sendung mit dem Präparat im Briefkasten – wiederum für 75 Euro. Und das war sogar korrekt, da die Geschädigte im Rahmen des fernmündlichen Vertrags einer weiteren Lieferung zugestimmt hatte.

Am Besten gar nicht annehmen

Gerade im Bereich der telefonischen Akquise kann es schnell passieren, dass man etwas bestellt, ohne die Details zu kennen. So ist es auch in diesem Fall passiert, wobei man davon ausgegangen war, lediglich eine einmalige Probelieferung zu erhalten, gleich aber auch eine weitere Lieferung mit abgeschlossen hat. Habt ihr unwissentlich einer solchen Lieferung zugestimmt, solltet ihr vom zweiwöchigen Widerrufsrecht Gebrauch machen – und zwar stets schriftlich per Einschreiben oder als Fax mit Sendebericht. Diese Frist gilt immer ab Erhalt der Ware. Ein bloßes Zurückschicken ist in der Praxis hingegen zumeist weniger effektiv.

, , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Schluss mit teuren Warteschleifen – Bundestag verschärft die Regelung

Verbraucher werden besser geschützt

Wer zukünftig einige Minuten in der Warteschleife verbringen muss, kommt deutlich billiger weg als bisher. Denn der Wirtschaftsausschuss des Bundestags hat beschlossen, die telekommunikationsrechtliche Regelung etwas zu überarbeiten. Dabei wird der Begriff Warteschleife neu definiert. So soll der Anrufer erst ab einer bestimmten Serviceleistung zahlen, allerdings nicht, wenn er bloß auf diese wartet. Dabei gibt es einen entscheidenden Vorteil für Verbraucher: Bis jetzt wurde lediglich die erste Schleife – also vor dem persönlichen Kontakt beziehungsweise vor einer eventuellen Weiterleitung – als Warteschleife bezeichnet. Mittlerweile gelten aber auch nachgelagerte Schleifen als offizielle Warteschleifen, die entsprechend nichts mehr kosten dürfen, bis der Service erbracht wird.

Warteschleifen erst im Jahr 2012 kostenlos

Wie es so oft bei der Änderung oder Erlassung von Gesetzen und Verordnungen der Fall ist, dauert es auch bei der Warteschleifen-Entscheidung, bis ihr euch freuen könnt. Denn die Umstellung auf kostenlose Schleifen soll erst im Laufe des Jahres 2012 passieren – vermutlich im Sommer. Die Wirtschaft forderte nämlich eine Frist, um die doch recht kostspielige Umstellung auch technisch durchführen zu können. Bis dahin gibt es eine Übergangslösung: Die ersten beiden Warteschleifen-Minuten kosten auch bei eigentlich kostenpflichtigen Servicenummern nichts! Wenn ihr allerdings länger wartet, dürfen die Dienstbetreiber entsprechende Kosten berechnen – bis zur endgültigen Umstellung.

Welche Nummern schon heute kostenlos sind

Ihr könnt anhand der Nummer erkennen, ob beziehungsweise was für Kosten anfallen. Bei der 0800 handelt es sich um eine generell kostenfreie Nummer. Bei der 0180 können Minutenpreise hingegen variieren. Besonders günstig ist es bei der 0180-1 mit 3,9 Cent pro Minute. Auch die 0180-2 ist mit sechs Cent pro Anruf fair. Dass es aber auch deutlich teurer geht, zeigt ein Blick auf die 0137er-Nummern, bei denen nicht selten ein Euro pro Anruf berechnet wird. Weitere Informationen zu kostenlosen und kostenpflichtigen Servicenummern erhaltet ihr im endsprechenden Tellows-Artikel.

, , , , , , , ,

Keine Kommentare

Die Verbraucherzentrale wird für Telefon-Abzock-Anrufe missbraucht

Vorsicht: Anrufer geben sich als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale aus

Im Zuge einer recht neuen Abzockmethode wird der gute Name der Verbraucherzentrale Bayern missbraucht. Dabei geben sich Betrüger am Telefon als Mitarbeiter ebendieser aus und behaupten, dass ihr kürzlich in eine Gewinnspielfalle getappt seid. Das klingt zunächst einmal besorgniserregend. Und da ist man eigentlich froh, wenn sich ein freundlicher Mitarbeiter der Verbraucherzentrale meldet und aus der Misere helfen möchte. Und genau dafür benötigt der dann eure Bankverbindung. Und wenn ihr diese herausgebt, seid ihr bereits in die Falle getappt.

Im Display erscheint tatsächlich die Nummer der Verbraucherzentrale

Diese Masche zeigt Wirkung: Viele Angerufene gehen davon aus, dass tatsächlich jemand von der Verbraucherzentrale Bayern am Telefon ist. Und falls ihr auf die Idee kommt, während des Telefonats einmal kurz ins Internet zu gehen und die Rufnummer auf eurem Display zu vergleichen, werdet ihr feststellen, dass es sich tatsächlich um die Nummer der bayrischen Verbraucherzentrale handelt. Der Abzocker manipuliert mithilfe des Computers dabei den Anruf, sodass ihr denkt, sodass tatsächlich die richtige Nummer angezeigt wird. Die echte Verbraucherzentrale stellt hingegen unmissverständlich klar, dass sie keine Verbraucher anruft – schon gar nicht, um die Bankdaten abzufragen. Tellows rät ebenso wie die Verbraucherzentrale: Auflegen! Gebt empfindliche private Daten wie die Bankverbindung niemals am Telefon aus.

Doch nicht nur die Verbraucherzentrale aus Bayern wird für eine solche Abzocke missbraucht. Die Betrüger sind sogar so dreist eine imaginäre Verbraucherzentrale aus Hilden, mit der Nummer 021034951121,ins Leben zu rufen.

Was passiert, wenn ich meine Bankverbindung verraten habe?

Falls ihr ebendieser Masche zum Opfer gefallen seid, solltet ihr unbedingt euer Konto beobachten. Vermutlich wird in den kommenden Tagen oder Wochen ein Betrag abgebucht. Hier braucht ihr euch jedoch keine allzugroßen Sorgen zu machen, da ihr eine Abbuchung binnen mehreren Wochen von eurem Geldinstitut zurückbuchen lassen könnt. Sollte hierauf ein erneuter Anruf oder gar ein Mahnschreiben vom Abzocker kommen, wird dieser euch sicher unterstellen, dass ihr einen Vertrag oder Sonstiges abgeschlossen habt. Aber auch hier braucht ihr nichts zu befürchten, da euch Betrüger in diesem Fall nichts nachweisen können. Bevor ihr Schritte unternehmt, könnt ihr euch auch direkt an die echte Verbraucherzentrale in Bayern wenden.

, , , , , , , ,

Keine Kommentare

Vorkassebetrug: Eine Leistung wird versprochen, für die vorher anteilig gezahlt werden soll

Über Autos und sonstige Gewinne

In letzter Zeit häufen sich Fälle des sogenannten Vorkassebetrugs. Dabei werdet ihr angerufen und darüber informiert, dass ihr einen Sachwert gewonnen habt – beispielsweise ein Auto. Um ebendiesen Sachwert zu erhalten, muss allerdings ein Vorab-Betrag überwiesen werden. Fertig ist der Vorkassebetrug. Denn statt Auto oder sonstigem Gewinn gibt es gar nichts – aber das Geld ist weg.

Seriös wirkende Anrufer

In diesem Zusammenhang gibt sich der jeweilige Anrufer sehr oft als Notar aus, um den Gewinn von offizieller Seite zu bestätigen. Das wirkt auf viele seriös, ist es aber nicht. Der Notar möchte euch weismachen, dass der Vorabbetrag notwendig ist, um euch den Gewinn überstellen zu können. Denn zumeist kommt dieser bei der Masche aus dem Ausland. Dafür fallen einige Steuern und Gebühren an, die dann von euch gezahlt werden sollen. Alternativ seien die Kosten für einen Rechtsanwalt oder für Versicherungen, um euren Gewinn auch optimal überstellen zu können. Diese sind recht hoch, in Relation zum Gewinn aber vermeintlich gering. Die Betrüger rufen oftmals mit einer Berliner Rufnummer an, operieren aber zumeist aus dem Ausland – genauer aus der Türkei –, da sie dort von Rechtswegen schlechter belangt werden können.
Als ausgezeichnetes Beispiel die dio

Bei Rückruf geht der Notar dran

Wie schon erläutert wird eine deutsche Rufnummer angezeigt. Wenn ihr ebendiese Nummer nun zurückruft, werdet ihr tatsächlich bei einem Anwalt oder bei einem Notar landen. Und eben dadurch tappen viele Verbraucher letztendlich in die Falle. Denn der unseriöse Abzocker fälscht bei seinem Anruf kurzerhand seine mitgeschickte Rufnummer. Das ist heutzutage recht einfach möglich. So denkt der Angerufene allerdings, es handle sich tatsächlich um eine entsprechende Kanzlei, und überweist guten Gewissens das Geld.

, , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Haftstrafe wegen Abzocke mit Produkttests: Statt Fernseher gab es Schlüsselanhänger

Vorsicht vor Produkttests

Das Landgericht Lüneburg hat einen Betrüger zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Er und seine Frau haben über Jahre hinweg mehrere Millionen Euro mit sogenannten Produkttests erschlichen. Dabei wurden Verbraucher kontaktiert, mit dem Angebot, an Produkttests teilzunehmen. Die getesteten Geräte sollten die Tester im Anschluss behalten dürfen – gegen eine Gebühr von maximal 96 Euro. Nachdem die Verbraucher überwiesen haben, gab es anstelle eines Fernsehers oder einer Stereoanlage allerdings minderwertige Artikel wie Kleber oder Schlüsselanhänger. Im Gericht war die Rede von mehr als 30.000 Opfern und einer Beute in Höhe von mindestens drei Millionen Euro.

Callcenterbetrieb

Das Ehepaar hat in den Jahren 2006 und 2007 von einem Callcenter aus agiert und Produkttests zudem über das Internet angeboten. Die auf Bewährung verurteilte Ehefrau des Hauptangeklagten hat selbst während der Prozess bereits lief weitere Geschäfte getätigt. Falls Kunden nicht gezahlt haben beziehungsweise Geld zurückbuchen ließen, wurde sogar ein Inkassounternehmen vonseiten der Verurteilten eingeschaltet. Dadurch seien allein im Jahr 2011 etwa 900.000 Euro abgezockt worden.

Vorsicht vor Produkttests

Es gibt viele Angebote – von Gewinnspielteilnahmen über Sofortgewinne bis hin zu Sachpreisen –, von denen sehr viele unseriös sind. Das seht ihr am Beispiel des Produkttest-Abzockers. Dementsprechend wichtig ist es, für derartige Angebote sensibilisiert zu sein und stets auf Nummer sicher zu gehen. Niemand hat in dieser Branche etwas zu verschenken – und falls doch, wird es sich um tendenziell minderwertige Produkte handeln, die ihr für wenige Euro anderweitig erwerben könnt. Falls euch Produkttests angeboten werden, solltet ihr unbedingt die Seriosität des jeweiligen Anbieters prüfen. Falls euch ein Gerät zum Kauf nach dem Test angeboten wird, solltet ihr das Kleingedruckte genau lesen und sicherstellen, dass der jeweilige Artikel schriftlich klar definiert wird.

, , , , , ,

Keine Kommentare

Smartphone und mobiles Web – nur einen Klick von der Abofalle entfernt

Telefonabzocke per Smartphone – Vorsicht beim Surfen

Ein versehentlicher Klick oder Tipp auf das Display eures Smartphones kann teuer werden: Wenn auf einer harmlos wirkenden Webseite mit einmal ein Pop-up öffnet, das versehentlich bestätigt wird, oder wenn beiläufig auf einen Werbebanner in einer App getippt wird. Abzocker haben das Smartphone und das mobile Surfen als neues Geschäftsmodell entdeckt: Man ergänze kostenlose Apps um Werbeanzeigen und verbinde diese mit teuren Abos.

Wenn kostenlose Apps teuer werden

Smartphones lösen herkömmliche Handys sukzessiv ab – und das in erster Linie wegen der vielen Tausend verfügbaren Apps. Dass diese aber nicht immer Spaß und Nutzen bringen, wird spätestens dann klar, wenn man in eine teure Abofalle getappt ist. Der Großteil aller Apps ist kostenlos. Zu Finanzierungszwecken beinhalten diese allerdings oft Werbebanner, die nicht immer seriös sein müssen. Denn diese werden zunehmend von Abzockern verwendet, um euch in eine Abofalle tappen zu lassen. Das Tückische dabei ist die Tatsache, dass die Inhalte der App-Werbebanner weder vom App-Programmierer noch vom Anbieter selbst kontrolliert werden. Es handelt sich hingegen um Werbenetzwerke, bei denen Unternehmen einen Werbeplatz buchen können, wobei die Netzwerke dann wiederum die Werbung innerhalb der Apps schalten. Und bei besonders windigen Methoden reicht ein Tipp auf die App bereits aus, um ein Abo abzuschließen.

Abbuchung per Telefonrechnung

Wenn ihr auf einen Banner tippt, wird gleich eure Rufnummer mit an den Anbieter übersendet. Dadurch hat dieser die Möglichkeit, eine Abbuchung über eure Telefonrechnung. Dies geschieht im Zuge des WAP-Billing, wobei solche Werbenetzwerke Kleinbeträge berechnen können. Leider kann euer Provider hier gar nichts für euch tun, weshalb ihr euch in diesem Fall selbst mit dem Abzocker auseinandersetzen müsst. Das klappt in vielen Fällen prompt durch eine E-Mail. Es ist aber auch der Fall, dass derartige Anbieter nicht direkt erreichbar sind oder aber hin und wieder ihren Namen ändern. Falls ihr ein solches Abo versehentlich abgeschlossen habt, solltet ihr dieses sofort kündigen, damit keine Folgeabbuchungen auf euch zukommen.

, , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Mitleidsmasche, um Artikel an Gewerbe zu verkaufen

Wenn mit dem Gewissen gespielt wird

Wenn euch bei der Arbeit ein Anruf von einer karitativen Unterstützung ereilt, solltet ihr zweimal nachfragen, worum es sich handelt. Denn es gibt die ominöse Masche, bei der sich Anrufer als Mitarbeiter einer Hilfseinrichtung ausgeben und etwas verkaufen möchten – beispielsweise Toilettenpapier, Seife oder andere Verbrauchsmaterialien, wie sie in Unternehmen anzutreffen sind. Dabei weisen diese Anrufer darauf hin, dass ihr zum Beispiel einen Behindertenverein oder eine sonstige karitative Einrichtung signifikant unterstützen würdet. Bei dieser Masche geben Anrufer allerdings lediglich vor, dass sie im Sinne einer derartigen Einrichtung handeln. Hingegen handelt es sich dabei weder um exklusive Materialien noch um Einnahmen für den guten Zweck, sondern um minderwertige, viel zu teure Produkte, die im eigentlichen Sinne nur der Abzocke dienen. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltet ihr den Anrufer einige Rückfragen zur Organisation stellen. Der Abzocker weicht hier zumeist aus. Wenn ihr aber meint, dass es sich um einen seriösen Anbieter handeln könnte, den ihr gerne unterstützen würdet, lasst euch Informationsmaterialien oder Vergleichbares zum Zweck der Angebotserstellung zusenden. Dies ist in der Regel der normale Ablauf, der dann auch von jeder karitativen Einrichtung gerne so abgewickelt wird.

, , , , , , , , , ,

Keine Kommentare